Der argumentative Ort des Erhabenen in Begemanns „Furcht und Angst im Prozeß der Aufklärung“
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
28.09.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
306 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640433988
Während in der Zeit der Antike "eindrucksvolle Sprache" und "eindrucksvolle Gedanken" als erhaben gedeutet wurden, fand die Umstrukturierung des Begriffs ihren Höhepunkt in der Zeit der Aufklärung, in der Naturerscheinungen mit dem Begriff des Erhabenen in Verbindung gebracht wurden. Damit wird offenkundig, dass das ursprüngliche Hauptmerkmal des Erhabenen ein sprachliches war, welches sich im Laufe der Zeit zu einem "materiellen" veränderte. Der Fokus dieser Arbeit liegt auf dem Konzept des Erhabenen zu Zeiten der Aufklärung, in dem Naturfurcht, Naturbeherrschung und Naturgenuss eine zentrale Rolle spielten. Hierbei werden sowohl Kants als auch Schillers Deutungen vom Erhabenen eine zentrale Rolle einnehmen.
Als wichtigste antike Erörterung des Erhabenen gilt die pseudo-longinische Abhandlung. Die Grunddefinition kann wie folgt zusammengefasst werden: "Das Höchste und Hervorragende der Reden ist das Erhabene." Bei der Erzeugung des Gefühls des Erhabenen sind eine "natürliche Begabung" und eine "künstlerische Ausbildung" erforderlich, "wobei das Talent von beidem das Wichtigere ist." Die Abhandlung nennt fünf Ursachen, die Erhabenheit verursachen können: "lebhafte Ideen", "die Inspiration heftiger Gefühle", "den richtigen Aufbau von Figuren", "edle Formulierung" und "einen würdevollen, außergewöhnlich guten Stil."
(...)
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