Die Zeitstruktur in 'Der Tod in Venedig' von Thomas Mann
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
31.03.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
13 (Printausgabe)
Dateigröße
247 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638030083
Diese Arbeit soll das Zeitgerüst der Novelle chronologisch anhand der einzelnen Kapitel de-konstruieren. In Anlehnung an Nicklas decken sich in diesem Skript die 5 entwickelten ,Erzählphasen' mit den 5 Kapiteln der Novelle.
Das Vorhandensein von Geschehensabläufen, Ideen, die Darstellung von Gedanken, und ihre Einbettung in ein zeitliches Modell stellen die Vorraussetzung einer Analyse der Zeitstruktur dar.
Da ein Autor in seiner Erzählweise nicht an eine chronologische Abfolge der Handlung gebunden ist und weiterhin die Möglichkeit hat, Geschehen auf verschiedene Arten, sprich verzerrt, unterbrochen, gerafft oder gedehnt, darzustellen, wird die Analyse der Zeitstruktur zu einer wichtigen Interpretationshilfe. Die Zeitgestaltung eines Textes bietet also eine Möglichkeit zum zentralen Thema eines Textes vorzustoßen und dessen Bedeutung offen zu legen.
Der Beginn der Handlung wird zunächst nur allgemein angegeben: " An einem Frühlingsnachmittag des Jahres 19..". Dann nach zwanzig Zeilen und einer ersten Einführung in die Person Aschenbachs wird zumindest der Monat genannt: "Es war Anfang Mai (...)" Am Nachmittag desselben Tages trifft Aschenbach die Entscheidung zu verreisen. Er wird allerdings noch etwa zwei Wochen in München verweilen, um diverse Erledigungen zu machen. Anschließend reist er an einem Tag zwischen Mitte und Ende Mai mit dem Nachtzug nach Triest. Er bleibt einen Tag dort, um am folgenden Morgen über Pola zu der Adria-Insel, seinem ersten Aufenthalt, zu fahren. Aber das schlechte Wetter dort, sowie das Fehlen eines Sandstrandes veranlassen ihn dazu schon nach anderthalb Wochen nach Venedig aufzubrechen. Aschenbach kommt am Nachmittag auf dem Lido an. Den nächsten Tag verbringt er am Strand und streift durch die Gassen von Venedig. Er spürt die Notwendigkeit eines erneuten Ortswechsels, da die Seeluft zusammen mit dem Scirocco ihn in einen schlechten körperlichen Zustand bringt. So beschließt er am darauf folgenden Tag abzureisen.
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