Durchsetzbarkeit einer nachhaltigen Klimapolitik in einem Demokratischen System
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
28.05.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
76 (Printausgabe)
Dateigröße
872 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656431183
unterschiedlichen Standpunkte und deren jeweils zugrunde gelegtes
Demokratieverständnis geklärt werden. Denn, wie sich im Lauf der Arbeit
zeigen wird, beeinflusst bereits das Verständnis, welches einer
Argumentation zugrunde gelegte wird, die normativen Forderungen und
Schlussfolgerungen (Abschnitt 2).
Im Folgenden werden auf Grundlage der gesichteten Literatur vorhandene
strukturelle sowie institutionelle Einflussfaktoren einer effektiven
Umweltschutzleistung, beziehungsweise einer erfolgreichen Klimapolitik,
identifiziert. Es wird gezeigt, dass die Auswirkungen unterschiedlicher
Einflussgrößen sehr komplex und auf Detailebene widersprüchlich sind und
keine pauschalen Schlussfolgerungen gezogen werden können. Jedoch
scheint ein breiter Konsens zu herrschen, dass im direkten Vergleich mit
autokratischen Systemen, die Umweltschutzleistung der Demokratien
effizienter ist (Abschnitt 3).
Ausgehend von dieser Beurteilung werden anschließend Hindernisse und
Hürden einer effektiven Klimapolitik in einem demokratischen System in
einem Drei-Ebenen-Ansatz definiert: der politischen Ebene, der
ökonomischen Ebene sowie der Verhaltensebene. Diese Einordnung des
bestehenden Spannungsfelds aus Umwelt, Demokratie (politische Ebene),
Markt (ökonomische Ebene) und menschlichem Verhalten (Verhaltensebene)
soll somit ein besseres Verständnis für die Komplexität des Problems
ermöglichen (Abschnitt 4).
Darauf aufbauend werden schließlich mögliche Maßnahmen und
Interventionskonzepte besprochen, welche die Komplexität und
Mehrdimensionalität der bestehenden Hindernisse berücksichtigen.
Insbesondere die verhaltensökonomische Perspektive und "liberaler
Paternalismus", erhöhte Informationsbereitstellung sowie verstärkte
Partizipationsmechanismen sollen diskutiert werden, wobei sich die Arbeit
zu der Erkenntnis verdichtet, dass ein Policy-Mix lernorientiert und
breitgefächert aufgestellt sein sollte. (Abschnitt 5). Der letzte Abschnitt fasst
die Ergebnisse zusammen.
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