Kriegserziehung und soziale Lage der Kinder im Ersten Weltkrieg Kriegspropaganda und Wehrhaftmachung
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
20.12.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
214 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656086796
Staat, Wirtschaft und Gesellschaft wurden gänzlich auf die Erreichung militärischer Ziele und die Deckung kriegswirtschaftlicher Erfordernisse ausgerichtet. Dies musste der Obrigkeit notwendig erscheinen, da durch die Unterschätzung der Gegner ein Krieg begonnen hatte, der nicht wie anfangs angenommen Ende des Jahres 1914 mit einem überwältigenden Sieg Deutschlands, vergleichbar mit dem Sieg über Frankreich im Jahre 1871, der den Deutschen enorme Entschädigungszahlungen einbrachte, endete. Stattdessen zog sich der Krieg scheinbar endlos hin und die anfängliche Kriegsbegeisterung weiter Teile der Bevölkerung schwenkte um in zunehmende Kriegsmüdigkeit. Um das Volk nun allerdings weiterhin für den Krieg einzunehmen, damit eine größtmögliche Unterstützung und Aufopferung desselben für die Soldaten an und hinter Front gewährleistet war, bedurfte es der Fortführung und dem Ausbau der Kriegspropaganda, welche schon mit der Thronbesteigung Kaiser Wilhelm II. vorbereitet worden war. Stets musste Sorge getragen werden, dass der Krieg allen Widrigkeiten zum Trotz weder an noch hinter der Front aufgegeben wurde.
In der vorliegenden Hausarbeit habe Ich es mir nun zum Ziel gesetzt, den Einfluss der Kriegserziehung auf Kinder und Jugendliche zur Zeit des Ersten Weltkrieges näher zu betrachten, um anschließend die Frage zu klären, inwiefern der Kriegsalltag Einfluss auf die schulische und allgemeine Bildung der Kriegsjugend hatte. Dabei werde Ich zunächst auf die Änderungen der Rahmenlehrpläne, die mit der Herrschaft Kaiser Wilhelms II. einhergingen, befassen, bevor Ich mich den staatlichen Maßnahmen, der Ausnutzung und Propaganda gegenüber Kindern und Jugendlichen in Schulen und Freizeit während des Krieges zuwende.
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