Bücher-Bestenlisten - Stille Wegweiser zwischen Verkaufslisten und Reklameschriften
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
09.06.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
24 (Printausgabe)
Dateigröße
300 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638061919
Unter die besten zehn Bücher des Monats September wurden acht Titel von österreichischen Autoren gewählt. Das brachte auch prompt den Vorwurf, man würde nicht über den Tellerrand hinausblicken.
In der von da an geführten Debatte machte auch ein internes E-Mail von Peter Zimmermann, Redakteur des ORF/Hörfunk, Moderator der Ö1-Sendung ex libris und Jurymitglied der ORF Bestenliste, die Runde: "Wenn man die neuen Bücher von Menasse, Köhlmeier, Glavinic und Geiger auch wirklich gelesen hat, wird man doch recht fassungslos vor soviel Zuspruch stehen. Es handelt sich dabei um Bücher mit teils eklatanten stilistischen Schwächen, vor allem bei Köhlmeier und Geiger . . . Menasse und Glavinic kann man zumindest zugute halten, dass sie die eigene Unfähigkeit thematisieren . . ."
Wie nicht anders zu erwarten, waren die Autoren von diesen Äußerungen nicht sehr angetan. Als Glavinic und Köhlmeier am 25. September 2007 zu einer Veranstaltung von ex libris ins Literaturhaus Graz eingeladen wurden, weigerten sie sich strikt mit Peter Zimmermann zu diskutieren. Glavinic sagte den Termin ab und Köhlmeier blieb mit Daniela Strigl allein am Podium, denn auch er wollte mit dem "Intriganten", Peter Zimmermann, nicht reden.
Aber ist es nicht eigentlich das gute Recht eines Kritikers einen Roman nicht gut zu finden?
Weiters werde ich mich mit der Debatte rund um die deutschsprachige Literaturkritik befassen. Auch wenn die Diskussion an sich nicht ganz neu ist, so sind doch einige Aspekte zu besprechen, die sich erst in den letzten Jahren so entwickelt haben. Gemeinsam mit der Gesellschaft haben sich auch der Stellenwert des Buches und somit auch jener der Literaturkritik verändert. Nicht außer Acht zu lassen ist außerdem der Anteil, der dem Kritiker selbst am Prestigeverlust der Literaturkritik zuzuschreiben ist.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice