Margarete Maultasch und die Bedeutung ihrer Person
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
23.08.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
272 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656262312
Es ist ihre berühmte und in vielen zeitgenössischen Quellen dokumentierte und erfasste Eheaffäre und ihre Scheidung von ihrem ersten Gemahl Heinrich, die auf ihre Initiative hin zustande gekommen ist. Auf die Verstoßung ihres 19-jährigen Mannes und die Scheidung folgte auch noch wenige Monate später ihre Neuvermählung mit Ludwig dem Bayern, die wiederum eine politisch motivierte Heirat war. So ist die Verstoßung und Scheidung auf die Initiative einer Frau hin und die kirchenwidrige Neuvermählung mit einem anderen Mann der Grund für so große Aufmerksamkeit, der ihrer Person entgegengebracht wird.
Um diesen Skandal zu beleuchten und zu erklären, soll zunächst eine kurze Darstellung der Verhältnisse und Abläufe einer Scheidung gegeben werden und die Eheauffasung im Mittelalter skizziert werden, um im späteren Verlauf die Einzigartigkeit der Eheaffäre Margarete Maultaschs zeigen zu können. Zwei zeitgenössische Quellen, von den beiden Gelehrten Marsilius von Padua und Wilhelm von Ockham , sollen dabei behilflich sein, in diese Zeit zurückzuschauen. Dabei darf eine kurze Quellenkritik nicht fehlen, denn die meisten Quellen aus dem Mittelalter, wie zum Beispiel Chroniken, Urkunden oder kirchliche Gutachten, wurden bewusst für eine bestimmte Partei oder die Nachwelt verfasst und waren somit meist von Herrschern oder anderen Obrigkeiten motiviert und finanziert worden.
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