Max Frisch: Montauk - Ein Spiel
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
26.03.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
257 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638626088
Die vorliegende Hausarbeit möchte vor allem der Frage nachgehen, ob es sich bei Montauk um eine Autobiografie, eine Erzählung oder eventuell eine Mischform handelt. Dazu soll zuerst auf die Fiktionalitätskonvention und den im Vorwort mit dem Leser geschlossenen autobiografischen Pakt eingegangen werden, die sich noch vor Beginn des eigentlichen Textes gegenüberstehen und für Verwirrung sorgen. Eine Autobiografie ist immer ein Grenzgänger zwischen Wirklichkeit, literarischem Konstrukt und Fiktionalität, aber ist Montauk überhaupt als Autobiografie zu lesen? Dieses Spannungsverhältnis zwischen literarischer Konstruktion und autobiografischer Authentizität auf der einen Seite und Erinnerung und Augenblick auf der anderen Seite soll in einer differenzierten Analyse an Hand von Zitaten belegt und näher erläutert werden. Ergänzend dazu sollen kurz die variierenden Erzähler-Positionen, Max Frischs Gesamtwerk und seine Poetologie in die Interpretation mit einbezogen werden, um abschließend zu einer Beurteilung des Textes zu gelangen. In dieser Beurteilung soll herausgestellt werden, dass Montauk nicht als Autobiografie im ursprünglichen Sinn gelesen werden kann. Max Frisch treibt in Montauk die auch in älteren Werken bereits entfaltete Vermischung von Leben und Werk auf die Spitze, so dass es an Hand objektiver Kriterien kaum möglich ist, den Text definitiv einer Gattung zuzuordnen. Jedoch lässt sich sagen, dass das autobiografische Material, das eindeutig vorhanden ist, so bearbeitet wird, dass "Erfahrung sich in Erfindung umsetzt"1, Leben in Fiktion transformiert wird. Deshalb vertritt die vorliegende Hausarbeit auch den Ansatz, dass Max Frisch in Montauk mit dem Leser spielt, indem er ihm wahre Fiktion präsentiert.
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