Die Wahrnehmung der Türken in den französischen Reiseberichten aus dem Umfeld der diplomatischen Missionen des Botschafters Gabriel d'Aramon 1547 bis Estre en Pays infideles, fort estranges & barbare: mais le tout m'ha esté pour plaisir
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
01.07.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
141 (Printausgabe)
Dateigröße
612 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638736763
Durch den Machtzuwachs muss das Osmanische Reich, welches zuvor noch vom Abendland als Nomadenstamm betrachtet wird, als ebenbürtig und später als Großmacht im europäischen Machtgefüge anerkannt werden. Diese Entwicklung wird dann im französisch-habsburgischen Antagonismus von den französischen Königen genutzt, um ihre Hegemonialansprüche in Italien zu realisieren.
Aus diesem politischen Kontext der französisch-osmanischen Allianz entstehen die sieben Reiseberichte aus dem Umfeld der diplomatischen Beziehungen des französischen Botschafters Gabriel d'Aramon.
Während im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation die Türkengefahr als ein Bedrohungsfaktor in allen gesellschaftlichen Ständen benutzt und instrumentalisiert wird, ist dies in Frankreich wegen der Kooperation der Krone mit dem Osmanischen Reich nicht möglich und nicht nötig.
Die Arbeit verfolgt auf diesem politischen Hintergrund das spezifische Ziel, die unterschiedlichen Einflüsse, Wahrnehmungsformen und Darstellungen des Türkenbildes in den französischen Reiseberichten aus dem Umfeld der diplomatischen Mission Gabriel d'Aramons herauszuarbeiten. Dabei sollen zuerst die politischen Rahmenbedingungen der französisch-osmanischen Allianz, das Türkenbild in Frankreich und der Verlauf der Gesandtschaft erörtert, sowie die Kurzbiographien der einzelnen Reisenden vorgestellt werden. Das darauffolgende Kapitel widmet sich der Gattung Reisenbericht und der Darstellung von Alterität im 16. Jahrhunderts. Nachdem der politische Rahmen sowie die Quellengrundlage geklärt sind, soll das vierte Kapitel das Türkenbild in den Reiseberichten anhand unterschiedlicher Themenfelder - Staat, Religion sowie Sitten und Gebräuche - erfassen und erläutern.
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