Erzählbarkeit des Fremden: Kulturelle Fremdheitserfahrung in der Science Fiction am Beispiel von Clark Darltons "Planet der Mock" und Stanislaw Lems "
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
20.06.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
26 (Printausgabe)
Dateigröße
503 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638066808
Das formulierte Thema legt die Erzähltextanalyse1 der beiden Werke nahe. Diese
Analyse wird werkweise in Kapitel II durchgeführt.
Zwei Aspekte werden noch hinzugezogen, um der Themenstellung wie den
Besonderheiten der Gattung Science Fiction gerecht werden zu können.
Zum einen geht es um die Probabilität, die in Kapitel III als ""innere subjektive
Glaubwürdigkeit eines Textes""2 bestimmt wird, um dann werkweise zu betrachten,
wie probabel der Autor dem Leser den science fictionalen ""Als-ob-
Kosmos""3 vermitteln kann.
Der dritte Aspekt durchzieht die gesamte Arbeit. Gemeint ist die Anthropozentrik,
die den Menschen (Griech.: anthropos) in den Mittelpunkt (Lat.: centrum) stellt.
Mit Protagoras' "Homomensura-Satz" ""Der Mensch ist das Maß aller Dinge...""4
lässt sich prägnant die hinter dem Anthropozentrismus stehende Haltung beschreiben,
nämlich dass sich der Mensch im ontologischen wie erkenntnistheoretischen
Sinne5 maßgebend für die Welt und den Kosmos hält. Die Abhängigkeit der
Fremdheitserfahrung von der kulturbedingten Wahrnehmungsweise6 erklärt die
der Anthropozentrik eingeräumte Bedeutungstiefe. Dies ist erfahrungsgemäß die
weitverbreitete, ja übliche Perspektive von Science Fiction - Produktionen .
Im Hinblick auf Letztgenanntes stechen Darltons "Planet der Mock" und Lems
"Der Unbesiegbare" aus dem Gros des Genres hervor, da in beiden Werken der
Anthropozentrismus in differierendem Maße kritisch zur Sprache kommt. Allein
deshalb kann diese Arbeit nicht den Anspruch erheben, beispielhaft für das Genre
zu untersuchen, wie kulturelle Fremdheitserfahrung erzählerisch umgesetzt wird.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice