Widerstand, Widerstandsrecht und Revolution in Immanuel Kants staatsrechtlichem Denken Annäherung an ein widersprüchliches Verhältnis
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
25.04.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
372 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638040440
Um Immanuel Kants Position zu dem problematischen Verhältnis von Widerstand und Revolution in seinen staatsrechtlichen und staatsphilosophischen Ausführungen herauszuarbeiten zu können, ist es notwendig, einen kurzen historischen Abriss zur Entwicklung des Widerstandsrechts und zur Entwicklungsgeschichte der Revolution voranzustellen. Im Anschluss daran wird die Ablehnung des Widerstandrechtes bei Kant - seine Argumentation und die daraus folgenden Konsequenzen für den Staatsbürger - untersucht. Gibt es ein Widerstandsrecht bei Kant? Und wenn ja, wie begründet Kant die Ablehnung des Widerstandsrechts? Dies sind die erkenntnisleitenden Fragen.
Für die bürgerlichen Revolutionen in Europa und Nordamerika war ohne Zweifel die Aufklärung eine wesentliche Triebkraft. Wie aber stand der bedeutendste deutsche Aufklärer Immanuel Kant zu den revolutionären Vorgängen seiner Zeit? Anhand seiner Äußerungen zur Französischen Revolution wird der Frage nachgegangen, ob Revolutionen, erfolgreich oder nicht, rechtmäßig sind? Können Revolutionen überhaupt einen rechtlichen Zustand herstellen? Schließend werden die Wege aufgezeigt, die Kant für eine legale Systemveränderung vorgezeichnet hat. Für die Untersuchung ist eine intensive Arbeit mit den Texten Kants kennzeichnend. Im Hauptseminar, in dessen Rahmen die vorliegende Arbeit entstanden ist, standen hinter der Analyse der Texte Kants immer Fragen nach dessen Aussagen zur Politik, deren Aufgaben und dazu, ob sich aus diesen eine Theorie der Politik nach Kant herauskristallisieren lasse. Die folgenden Ausführungen sollen ein Baustein in der Untersuchung dieser zentralen Fragestellungen des Seminars sein. Nach Zechlin lassen sich drei Erscheinungsformen des Widerstandes, die als individuelle wie auch durch Gruppen und Bewegungen initiierte Auflehnung gegen die herrschende politische Ordnung verstanden werden, unterscheiden - Revolution, Widerstand im engeren Sinne und ziviler Ungehorsam.
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