Ökonomisierung des Studiums
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Sprache:Deutsch
16,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
10.01.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
27 (Printausgabe)
Dateigröße
264 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638889988
Bereits dieser eine Satz impliziert, dass der Staat Hoheitsträger für das Gut Bildung ist und für die Durchsetzung des Rechtes auf Bildung Sorge trägt. Dazu zählt u. a. die Errichtung und Finanzierung von Bildungseinrichtungen wie Gesamtschulen und Hochschulen. Weiterhin soll der Zugang zu den öffentlichen Bildungseinrichtungen für jede Person, entsprechend ihrer Eignung, gewährleistet sein.
Aktuell wird - auch im Hinblick auf die Konkurrenzfähigkeit von Deutschland - wieder viel über die Bedeutung von Bildung und ihr Erfordernis für die Weiterentwicklung unserer Gesellschaft diskutiert. Gleichzeitig müssen sich beispielsweise die Berliner Universitäten mit Budgetkürzungen auseinandersetzen. In seiner Rede vom 27. Juni 2002 führt der Präsident der TU-Berlin Prof. Dr. K. Kutzler an, dass ab 2006 das Budget der TU-Berlin um 20% gekürzt werden wird, was einer Summe von 56 Mio. Euro entspricht. Für diese Einsparungen müssten 1.120 Stellen im wissenschaftlichen Bereich abgebaut werden und der Personalbestand würde von ehemals 4.550 landesfinanzierten Stellen auf unter 2.000 sinken.
Wenn Stellen gekürzt werden, nimmt bei konstanter Nachfrage die Anzahl der Studierenden in den einzelnen Hörsälen der Universitäten zu und das Bildungsangebot verschlechtert sich. Gleichzeitig werden Fachbereiche geschlossen und vorhandene Lehrmittel veralten immer häufiger.
Es stellt sich die zentrale Frage, wie Bildung finanziert werden kann, wenn der Staat keine ausreichenden finanziellen Mittel mehr zur Verfügung stellt!
Diese Hausarbeit thematisiert das Hochschul-Sponsoring und das Stiftungswesen als Finanzierungsalternativen für Hochschulen und zeigt die Motive der Unternehmen für ihre Initiativen auf. Die Auswirkungen der Kooperationen zwischen Unternehmen und staatlichen Institutionen werden am Beispiel des Centrums für Hochschulentwicklung erläutert und es wird ein Bezug zu den Entwicklungen in den USA nach Einführung der Studiengebühren hergestellt.
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