Der dialogische Modus des Erzählers in Theodore Dreisers Roman "Sister Carrie" Eine Interpretation nach einem Theoriemodell Winfried Flucks
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
29,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
20.08.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
72 (Printausgabe)
Dateigröße
383 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640686124
Seinen hohen Rang als naturalistisches Paradigma par excellence büßte der Roman jedoch immer wieder durch kritische Stimmen ein, die eine literarische Konvention monieren, welche innerhalb des Romans ein zentrales Strukturelement darstellt: Gemeint ist ein intrusive narrator, der den Handlungsverlauf immer wieder durch moralische Anmerkungen, philosophische Reflektionen und Kommentare verschiedener Art unterbricht und in diesem Zusammenhang häufig abgewertet wurde. Für Fluck stellt dies beispielsweise eine "eindringliche, wenn nicht gar aufdringlich anmutende Kommentierungsfunktion" (1992, 389) dar, und aus Stolls Perspektive "stören [sie] die Einheit und Prägnanz, ... hemmen als statische Blöcke den Verlauf des Geschehens" (78). Auch Shapiro stellt vernichtend fest: "Dreiser ... is at his worst when preaching, when he casts aside his role of narrator to comment and philosophize. His bonus asides to the reader are often monumental bores" (272). [...]
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