Suizid aufgrund von Alter und Krankheit Seine Bewertung in der römischen Elite der Kaiserzeit
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Sprache:Deutsch
13,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
13.06.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
276 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656215257
argumentierte Seneca, ein Rhetoriker aus dem 1. Jh. n. Chr. . Ob er mit dieser Aussage auch wirklich den freiwilligen Tod meinte, erklärt er in einer weiteren Passage, die sich ebenfalls auf das Alter und in seinen Augen auch auf den nahenden Tod bezieht:
"[...] es macht keinen Unterschied, ob er [der Tod] zu uns kommt oder wir zu ihm."
Seneca formulierte hier in knappster Weise das, was bei der vorliegenden Arbeit zentrale Thematik ist, nämlich der Umgang mit dem Selbstmord aufgrund von Alter und Krankheit in der römischen Kaiserzeit. Speziell antike Aussagen, die sich mit der Bewertung dieses Themas beschäftigen, sollen in den Mittelpunkt der Analyse rücken. Aufmerksam auf die Beurteilung des Alterssuizids in der Kaiserzeit lassen uns die zahlreichen antiken Belege werden, die eine Problemlösung der Altersbeschwerden im Selbstmord gesehen haben. Die Frage also, die sich bei der Eruierung zu stellen ist, lautet: Wie wurde der krankheitsbedingte Alterssuizid in der Kaiserzeit beurteilt? Eine erste These, die sich bereits aus dem anfänglichen Zitat ableiten lässt, ist, dass der Suizid aus Alters - und Krankheitsgründen durchaus befürwortet worden ist. Ob Ansichten, wie die von Senaca, eine Ausnahme in der kaiserzeitlichen Elite darstellten oder ob sie den Freitod der Alten begünstigten, wird sich im Laufe der Analyse herausstellen.
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