Husserls Theorie des Zeitbewusstseins in der Ästhetik improvisierter Musik
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
08.02.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
390 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656123262
Selbstkonstitution des Zeitbewusstseins basiert vor allem auf Urimpression, Retention und Protention, und diese Prozesse bilden eine Mannigfaltigkeit möglichen Konfigurationen der "phänomenologischen Zeit". Alle diese Termini werde ich im Laufe der Arbeit detailliert aufgreifen und erklären. Durch die Rede über die "phänomenologische Zeit" ist es wichtig an eine Trennung zwischen objektiver Zeit und subjektiver Zeitempfindung
zu denken - mit Zeiteinheiten wie Sekunden oder Minuten objektiv mess- und normierbare Zeit und das Bewusstsein darüber ist nicht das Objekt und Ziel phänomenologischer Untersuchung - Phänomenologie will vielmehr die Subjektivität der Zeitempfindung begründen. So findet Husserl (auf Franz Brentano bezogen) das Zentrum des Zeitbewusstseins in der Phantasie.
Damit bezweifelt Husserl nicht die Existenz einer objektiven Weltzeit, die reale Zeit - die Basis der Theorie ist vielmehr immanente Zeit des Bewusstseinverlaufes. Husserl bezweifelt auch nicht den Raum, der unzertrennlich mit der Zeit verbunden
ist. Transzendent ist für ihn nur unsere Vorstellung von Raum und Zeit, "die erscheinende Raumgestalt, die erscheinende Zeitgestalt."
Immanenz und Transzendenz sind bei Husserl zweideutig zu verstehen und eine detaillierte Erklärung Phänomenologie Husserls ist nicht das Thema dieser Hausarbeit - ich werde vielmehr versuchen zu beantworten, ob es sein kann dass Zeitkünste ,unästhetisch' werden können, weil sie Wahrnehmung (gr. aisthesis)
als Jetztsetzung begreifen? Sind die (Ur)Impression, Protention und Retention, innerhalb der Doppelkontinuität von Ablaufsphänomenen, im Gegensatz zu der Aisthesis, für die Ästhetik der Zeitkünste nicht wichtiger? So werde ich im Schluss als Prüfstein der Problematik zwischen Zeitbewusstsein, Aisthesis und Ästhetik improvisierte Musik nehmen.
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