Ethik in der Sozialen Arbeit
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
22.03.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
159 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656157304
Später werde ich auf die Moral und auf die Ethik an sich eingehen. Ich beschreibe die philosophischen Lehren der Stoa, von Thomas von Aquin und Jeremy Bentham. Diese
Lehren werden erst von mir beschrieben und im nächsten Kapitel auf das Fallbeispiel angewandt.
Zu Anfang möchte ich aber erst einmal erklären was Ethik bedeutet. Ethik kommt aus dem griechischen éthos und bedeutet gewohnter Ort des Lebens, Sitte, Charakter.
Die Ethik wird in drei Formen unterschieden. Die erste ist die Empirische Ethik. Diese lässt sich wiederum in die deskriptive und die explanatorische Ethik untergliedern. Die deskriptive Ethik ist eine beschreibende Ethik. Sie beschreibt Ethik in Hinsicht auf die Gruppe oder Institution, die Ethik anwendet. Die explanatorische Ethik erklärt die Ethik in Hinsicht auf die Herkunft und versucht diese zu verallgemeinern. Neben der Empirischen Ethik gibt es noch die Normative Ethik. Die Normative Ethik wird auch wieder in die evaluative und präskriptive Ethik untergliedert. Die evaluative Ethik beurteilt die vorherrschende Moral kritisch. Die präskriptive Ethik dagegen schreibt eine begründete Moral vor. Neben diesen zwei Ethikformen gibt es noch die Metaethik. Die Metaethik untersucht die sprachliche Form der Normativen Ethik auf sittliche Prädikate.
Nun möchte ich kurz auf die Verbindung zwischen Ethik und Philosophie eingehen. Philosophie kommt von dem griechischen Wort philosophia und bedeutet die Liebe zur Weisheit. Die Philosophie ist die allgemeine Wissenschaft des Wissens und des Handelns Hier wurden drei Eigenarten herausgearbeitet. Erstens, die Systematik. Die philosophische Ethik hat klar definierte Ziele. Sie möchte die Moral in allen Variationen kennenlernen und diese auch verstehen. Zweitens, die Argumentation. Die Ethik bedarf keiner Religion, sondern beruht auf Argumenten, die sorgfältig ausgearbeitet und dann vorgetragen werden. Und drittens, die Intersubjektivität. Die Ethik muss für alle Menschen gelten. Die ethischen Urteile müssen allgemeingültig für alle Menschen sein. Aus der Philosophie heraus resultiert die Ethik, denn die Ethik ist eine philosophische Disziplin.
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