Eheliche Kommunikation in Fontanes 'Unwiederbringlich' Unter Berücksichtigung der Geschlechterkonstellationen
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
31.07.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
27 (Printausgabe)
Dateigröße
645 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656471981
Unwiederbringlich erzählt die "nach dem Leben" gezeichnete Geschichte des seit 17 Jahren verheirateten gräflichen Ehepaares Christine und Holk. Nach dem Tod ihres jüngsten Kindes ziehen sie, gegen Christines Willen, aus ihrem bisherigen Wohnsitz in der Stadt auf ein Schloss an der Küste. Die Beziehung der beiden verschlechtert sich immer mehr, was schließlich in Holks Einberufung nach Kopenhagen mündet. Dort betrügt er seine Frau mit der Hofdame Ebba von Rosenberg, die er schließlich heiraten möchte und sich deswegen von Christine scheiden lässt. Er wird allerdings von Ebba abgewiesen und Holk und Christine heiraten zwei Jahre später erneut. Doch das Glück kehrt nicht in die Ehe des Paares zurück und Christine begeht am Ende des Romans Selbstmord. Kurz gesagt zeigt Unwiederbringlich den "Weg von der Möglichkeit zur Wirklichkeit des Ehebruchs."
Wie auch immer man Fontanes Roman nun bewerten möchte, unbestritten bleibt, dass er wie in kaum einem anderen Roman die Kommunikationsprobleme in der Ehe der Hauptfiguren hervorhebt und dazu sehr genaue Charakterisierungen der Protagonisten liefert. Interessant erscheint die Eheproblematik, die ja auch in vielen anderen Werken Fontanes Inhalt ist, deshalb, weil die Ehe hier zwischen Partnern nahezu gleichen Standes und auch ähnlichen Alters geschlossen wurde und nicht so sehr die Gesellschaft oder die Rolle der Frau in der Gesellschaft in den Vordergrund stellt.
Im Folgenden sollen nun die unterschiedlichen Persönlichkeiten von Holk und Christine vorgestellt und die sich daraus ergebenden Kommunikationsprobleme im Umgang mit anderen Personen aus Unwiederbringlich, vor allem natürlich untereinander, diskutiert werden. Im Speziellen wird dabei die unterschiedliche Geschlechterdarstellung der Protagonisten wichtig.
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