ORF "Newsflash" versus "Zeit im Bild 1". Analyse der Nachrichtensendungen im Österreichischen Rundfunk
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
02.11.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
32 (Printausgabe)
Dateigröße
609 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656487579
Durch die Einführung des dualen Rundfunksystems (öffentlich-rechtlich und private Rundfunk-Anbieter bestehen nebeneinander) in Deutschland und Österreich, sowie die Möglichkeit in Österreich deutsche Fernsehsender via Satellit oder Kabel zu empfangen, geriet der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Österreich in einen heftigen Konkurrenzkampf. In den letzten Jahren konnte beobachtet werden, dass auch das private Fernsehen mehr in Nachrichten investiert, um damit die Zuseher an sich zu binden. Das Privatfernsehen erkannte, dass Informationssendungen den Maßstab für die Glaubwürdigkeit und Seriosität eines Anbieters vorgeben. "Nachrichten sind somit ein wichtiger Kampfplatz im Wettbewerb um Einschaltquoten geworden." (Jenni 2004) Der Österreichische Rundfunk (ORF) reagierte mit einer Reformation der Nachrichtensendungen.
Öffentlich-rechtliche Nachrichten verzichteten lange Zeit auf einen "News-Room" um den Blick auf das Wesentliche (die Nachrichten) freizulegen. Durch den stetig wachsenden Konkurrenzkampf passten sich die Öffentlich-Rechtlichen den privaten Formaten an und ist damit visuell attraktiver, freundlicher, dynamischer und moderner geworden. Durch den Druck, den das private und öffentlich-rechtliche Fernsehen im Hinblick auf Qualität und Seriosität der Nachrichten, aufeinander ausüben, reformierte der ORF sein Nachrichten-Angebot. Dabei entstand die Sendung "Newsflash", die in erster Linie dazu gedacht war, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Informationen zu versorgen. Diese Zielgruppe, wurde bis dahin durch speziell angepasste Informationssendungen über die privaten Rundfunkanstalten bedient.
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