Auswirkungen der demografischen Entwicklung in Deutschland hinsichtlich des Krankheitsbildes Demenz für das Management sowie die Ärzte und Pflegekräft
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
23.11.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
25 (Printausgabe)
Dateigröße
500 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656317951
In der öffentlichen Diskussion gerät das Thema Alter und Leben im Alter immer mehr in den Fokus. Besondere Bedeutung gewinnt diese Diskussion vor dem Hintergrund, dass sich die Verteilung der Altersklassen der Gesamtbevölkerung in Deutschland in den letzten Jahren bereits deutlich zu Lasten der Jüngeren verschoben hat und sich dieser Trend in den weiteren Jahrzehnten noch verstärken wird. Neben einer sehr niedrigen Fertilitätsrate von ca. 1,3 Geburten pro Frau ist die gestiegene Lebenserwartung ein Grund für diese Entwicklung (Ulrich, S. 339). Was auf dem ersten Blick für den einzelnen Älteren positiv aussehen mag, kann makroökonomisch für Sprengstoff zwischen den Altersklassen hinsichtlich der Verteilung von Lasten und Ressourcen sorgen und mikroökomisch die Einrichtungen des Gesundheitswesens vor große Herausforderungen stellen. Auf die zunehmende Alterung der Menschen und den gleichzeitigen Anstieg der absoluten Zahl dieser Gruppe, müssen sich gerade auch Krankenhäuser vorbereiten. Eine Prognose des Statistischen Bundesamtes geht davon aus, dass im Jahre 2030 mehr als 62 % der Krankenhauspatienten 60 Jahre und älter sein werden (Statistisches Bundesamt 2010, S. 15). Ältere Menschen leiden oft auch an Multimorbidität, dass heißt, sie haben Vorerkrankungen und müssen bei ihrer akuten Krankenhausbehandlung dementsprechend in der Regel ökonomisch aufwendiger behandelt werden. Vor organisatorischen Herausforderungen steht ein Krankenhaus dann, wenn es demente Patienten im Krankenhaus wegen ihrer Demenz oder eben einer akuten anderen Erkrankung wie z.B. einer Frakturversorgung behandeln muss. Da ein Zusammenhang zwischen Alter und Demenz besteht (Weyerer 2005, S. 11) ist davon auszugehen, dass die Prävalenz der Demenz in der Gesamtbevölkerung weiter zunimmt. Es ist also wichtig, dass sich auch Krankenhäuser auf die Zunahme dieses Patientenklientels einstellen. Das gilt insbesondere vor dem Hintergrund des derzeit oft diskutierten Ärztemangels und regional auftretenden Pflegekräftemangels in Krankenhäusern.
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