Imagination und ihre Macht - Shakespeares Macbeth als eine frühe Form der psychologischen Beschreibung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
22.05.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
98 (Printausgabe)
Dateigröße
687 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638194037
Das Werk stellt sich ebenso als Tragödie des Ehrgeizes und seiner Folgen dar wie als Charakterstudie eines überaus komplex dargestellten Protagonisten, der sich im Verlauf des Stückes von einem ehrbaren, tapferen und loyalen Vasallen des schottischen Königs zu einem angstzerfressenen, blutrünstigen und skrupellosen Tyrannen wandelt, der sich von seiner ursprünglichen, eigentlich besseren Natur entfremdet und sich daraufhin ganz den Mächten des Bösen überantwortet.
Auf der anderen Seite könnte man freilich argumentieren, das Drama entlarve im Laufe der Handlung erst die wahre, bösartige Natur Macbeths. Dem kann man sich allerdings nicht vorbehaltlos anschließen, da nicht davon auszugehen ist, daß er all die guten Eigenschaften, die er zu Beginn unbestritten besitzt, so ohne weiteres nur vorgespielt haben kann. Hier muß sicherlich mehr dahinter stecken.
Die treibende Kraft in seinem inneren Konflikt liegt in seiner nicht unterdrückbaren Imagnation, die, zusammen mit ihren Auswirkungen auf Macbeth und die Handlung des Dramas, in dieser Arbeit vor allem erörtert werden soll.
Diese Arbeit wird nun zunächst den zeitgeschichtlichen Hintergrund der Tragödie und die elisabethanische Psychologie darlegen, anschließend ausführlich Begriff und Bedeutung der Imagination Macbeths erläutern und danach auf essentielle Charaktereigenschaften sowie auf das Wesen und die Macht seiner Imagination eingehen. Danach soll die doppelte Zeitstruktur des Dramas aufgezeigt und Macbeths Einbildungskraft als Antizipation der Zukunft sowie als Ausdruck einer gestörten Psyche thematisiert werden. Abschließend wird noch zu analysieren sein, ob der Protagonist eher Opfer oder Täter ist, bzw. inwiefern man hier überhaupt von einer rationalen Täterschaft im heutigen Sinne sprechen kann.
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