Emblematik im Barock in Andreas Gryphius` 'Catharina von Georgien'
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
23.05.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
23 (Printausgabe)
Dateigröße
1799 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638052030
Die deutsche Barockliteratur versucht das Lebensgefühl der Zeit zu thematisieren und dabei besonders "die polaren Spannungen, [...] das Gegeneinander von üppigem Diesseitsgenuß und fanatischer Jenseitssehnsucht, [...] Körperschwere und Geistesauftrieb" aufzugreifen und zu diskutieren.
Eine besondere Bedeutung kommt hierbei der Bildlichkeit zu. Über die Jahre hinweg entstand eine Vielzahl an Bildern, deren Bedeutungen festgelegt, und die, systematisiert und geordnet, den Dichtern des Barocks zugänglich waren. Sie wurden immer wieder aufgegriffen und in neuen Variationen dargestellt, wobei verbindliche Inhalte und vorgeschriebene Regeln einzuhalten waren. Die bedeutendsten Stilmittel sind dabei Metonymien, Metaphern, Embleme und Allegorien. So wird das 17. Jahrhundert oft auch als "emblematisches" oder "allegorisches" Jahrhundert bezeichnet.
Auch Andreas Gryphius, der als Lyriker und Dramatiker zu den bedeutendsten deutschen Barockdichtern zu zählen ist, bedient sich in seinen Stücken zahlreicher dieser Stilmittel, wobei dem Emblem als solches, eine besondere Bedeutung zukommt. Im Folgenden soll daher die "allgemeine" Bedeutung und Funktion, die das Emblem in der Zeit des Barock erhält, herausgearbeitet und einige der bekanntesten Embleme, anhand der von Andreas Gryphius verfassten Märtyrertragödie "Catharina von Georgien", aus dem Jahre 1657, näher betrachtet, deren Auslegung beschrieben und ihre Funktion hinsichtlich des Stücks, diskutiert werden.
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