Die Motivation deutscher Aufsichtsräte Eine qualitativ-empirische Untersuchung bei Anteilseignervertretern
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
13.06.2013
Verlag
Springer Fachmedien WiesbadenSeitenzahl
171 (Printausgabe)
Dateigröße
1417 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783658025397
Unternehmenskrisen und Bilanzskandale der jüngsten Vergangenheit haben dazu geführt, dass auch Aufsichtsräte in den Mittelpunkt der Kritik geraten sind. Damit ihre Kontrollaufgaben und ihr Agieren im Interesse der Aktionäre gewährleistet ist, schlagen Vertreter der Agency-Theorie zur Motivation beispielsweise die Installierung eines erfolgsorientierten Vergütungssystems vor. Christian Jünger untersucht anhand von 92 Experteninterviews mit Anteilseignervertretern börsennotierter deutscher Unternehmen, wodurch Aufsichtsräte primär motiviert sind und welche Rolle dabei die Vergütung spielt. Dazu wählt der Autor einen interdisziplinären Ansatz. Unter Verwendung der Agency-Theorie beleuchtet er die Motivation von Aufsichtsräten ebenso aus dem Blickwinkel der psychologischen Ökonomik sowie nach der Theorie der Praxis des Soziologen Pierre Bourdieu. Die empirische Analyse zeigt, dass die Motivation von Aufsichtsräten in keinem unmittelbaren Verhältnis zu ihrer Vergütung steht. Neben dem Einbringen ihrer Kompetenz sind Aufsichtsräte insbesondere an einer Erhöhung ihres sozialen und symbolischen Kapitals interessiert, um sich innerhalb des exklusiven Beziehungsnetzwerks deutscher Aufsichtsräte optimal positionieren zu können. Die Aufsichtsratsvergütung stellt lediglich einen Gradmesser der entgegengebrachten Wertschätzung dar.
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