Die Fischer-Kontroverse: Der Erste Weltkrieg als Angriffskrieg, Defensivkrieg oder Präventivkrieg? Der Erste Weltkrieg als Angriffskrieg, Defensivkrieg oder Präventivkrieg?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
29.07.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
552 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656470137
Eine Kontroverse begann, die bis heute andauert. Zwar hat sich die These des Präventivkriegs in Verbindung mit Riezlers Theorie des "kalkulierten Risikos" allgemein durchgesetzt, doch eine weitere These Fischers, die von der Kontinuität einer aggressiven deutschen Außenpolitik von der Reichsgründung bis zum Zweiten Weltkrieg, lebt noch immer fort und wird leidenschaftlich diskutiert. Es gilt zu untersuchen, wie Fischers Thesen die Deutsche Historiographie verändert haben, welche seiner Ansätze noch heute Gültigkeit besitzen, oder ob seine Studien heute nicht mehr als interessante, aber widerlegte Fachgeschichte sind. Das folgende Referat soll einen Überblick über die Kontroverse aufzeigen. Dabei wurden bevorzugt Aufsätze und, um die öffentliche Kontroverse nicht unberücksichtigt zu lassen, Zeitungsberichte ausgewertet. Gerade die publizistisch geführte Auseinandersetzung, an der sich fast alle namhaften Historiker der 60er Jahre leidenschaftlich beteiligt haben, zeugt vom großen Interesse der Bevölkerung an der Kriegsschuldfrage des Ersten Weltkrieges.
Die Darstellung konzentriert sich zunächst auf eine Zusammenfassung von Fischers Thesen. Dabei sind auch die späteren Überlegungen des Historikers aus den 70er Jahren mit einbezogen worden. Anschließend werden die Kritiker von Fischers Studien vorgestellt und deren Erklärungsversuche analysiert sowie ein sachlogischer Zusammenhang geschaffen. Vollständigkeit ist nicht angestrebt, vielmehr gilt es einen Überblick zu bilden. Daher sind nur ausgewählte Kritiker Fischers berücksichtigt, die repräsentativ für die Kontroverse stehen und sich besonders intensiv oder herausragend an ihr beteiligt haben.
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