Jaakko Hintikka: Über den Status von Intuitionen in der Philosophie Eine eingeschränkte Rolle als Kompromiss
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
23.07.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
12 (Printausgabe)
Dateigröße
430 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656464570
Unter Intuition verstehe ich [...] ein so müheloses und deutlich bestimmtes Begreifen des reinen und aufmerksamen Geistes, daß über das, was wir erkennen, gar kein Zweifel zurückbleibt, oder, was dasselbe ist: eines reinen und aufmerksamen Geistes unbezweifelbares Begreifen, welches allein dem Lichte der Vernunft entspringt, und das [...] zuverlässiger ist als selbst die Deduktion [...] (Descartes, 1972, S. 10)
Allerdings begegnet die heutige Philosophie Intuitionen nicht mehr mit einer solchen Euphorie: Skeptiker beziehen eine intuitionsfeindliche Position und hegen starke Zweifel an ihrer Verlässlichkeit hinsichtlich einer philosophischen Beweisführung. Auch die experimentelle Philosophie zeigt, wie stark Intuitionen zu ein und demselben Sachverhalt variieren können (vgl. Knobe, 2007). Dem gegenüber stehen überzeugte Befürworter, die intuitiver Erkenntnis nach wie vor eine beweiskräftige Rolle zuschreiben.
In der Debatte um den Status von Intuitionen in der Philosophie scheint der finnische Philosoph Jaakko Hintikka eine Kompromisslösung anzubieten: Seiner Ansicht nach sind Intuitionen durchaus dazu in der Lage, als Beweise zu fungieren, doch müssen sie zunächst einmal kritisch analysiert und in miteinander in Beziehung gesetzt werden. Außerdem schränkt Hintikka ihren Wirkungsbereich stark ein: Während man mit Hilfe von Intuitionen viel über Dinge wie die eigenen Konzepte herausfinden kann, haben sie bei Auseinandersetzungen mit empirischen Fragestellungen nichts verloren.
In dieser schriftlichen Hausarbeit soll Hintikkas Ansatz als eine mögliche Kompromisslösung der aktuellen Debatte um den Status von Intuitionen diskutiert werden. Dabei gilt es auch, mögliche Folgen für die Philosophie an sich zu berücksichtigen.
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