Bad-Bank-Konzepte zur Bewältigung von Finanzkrisen Ein modelltheoretischer Vergleich
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
35,96 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
12.06.2013
Verlag
Springer Fachmedien WiesbadenSeitenzahl
187 (Printausgabe)
Dateigröße
1551 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783658027087
Ein entscheidendes Problem in Finanzkrisen sind die starken Vermögensverluste von Banken. Bankaktiva verlieren erheblich an Wert, man spricht hierbei von toxischen Aktiva. Staaten und Zentralbanken reagieren darauf, indem sie angeschlagene Banken beispielsweise durch die Einrichtung sogenannter Bad Banks unterstützen. Bad Banks nehmen als Zweckgesellschaften die toxischen Aktiva von Banken auf und verwalten sie bzw. wickeln sie ab. Im Gegenzug erhält eine teilnehmende Bank sichere Aktiva. Thomas Vieten entwickelt ein Modell, das zwei Bad-Bank-Konzepte miteinander vergleicht: Auf der einen Seite wird ein vollständiger Verkauf von toxischen Aktiva einer Bank an eine staatliche Bad Bank untersucht, auf der anderen Seite eine Transaktion, die einer Rückkaufvereinbarung gleicht, analysiert. In beiden Konzepten kann der Autor einen kritischen Wert berechnen, ab dem ein Bankmanager bereit ist, die toxischen Aktiva abzugeben. Durch Teilnahme an diesen Konzepten verbessert sich die Solvenzwahrscheinlichkeit der Bank und sie kann neue Kredite vergeben. Deshalb eignen sich beide Bad-Bank-Konzepte dazu, die Finanzstabilität wiederherzustellen und eine Kreditklemme zu vermeiden. Allerdings stellt der Autor dar, dass sich die erwarteten Kosten für die Steuerzahler deutlich unterscheiden.
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