Lösungsansätze der katholischen Kirche zur sozialen Frage in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts am Beispiel Adolph Kolping´s und Wilhelm Emmanuel
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
18.11.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
28 (Printausgabe)
Dateigröße
182 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656060864
besondere Stellung innerhalb der katholisch-sozialen Bewegung im Zuge der sozialen Frage herausstellen.
Dabei soll untersucht werden, ob die herausragende Stellung, welche die beiden bis
heute genießen, ihre Rechtfertigung findet.
Zunächst werden der Begriff der sozialen Frage differenziert und die katholischen Lösungsvorschläge
zur sozialen Frage dargestellt. Hier soll die erste Verortung Kolpings und Kettelers in Bezug
zu ihren Zeitgenossen erfolgen. Ausgehend von der These, dass der Ruhm den beide genießen
ihnen nicht in Gänze zusteht, soll im Anschluss daran zunächst die Person Kolpings im Mittelpunkt
der Untersuchung stehen. Hier ist notwendig, zuerst sein persönliches Verständnis zur sozialen Frage
zu klären, um im Anschluss sein Wirken im Gesellenverein nachvollziehen zu können. Der zweite
Teil der Arbeit ist hier dem Wirken Kettelers mit vergleichenden Aspekten zu Kolping gewidmet.
Um das Wirken der beiden vollends verstehen zu können, ist es unerlässlich, sich mit den Originalschriften
Kolpings und Kettelers zu befassen. Für Adolph Kolpings standen hier insbesondere die in
sechzehn Bänden erschienenen Adoplph-Kolping-Schriften zur Verfügung. Besondere Verwendung
fanden dabei die Bände drei und vier, welche u. a von ROSA COPELOVICI herausgegeben wurden.
Bei Wilhelm Emmanuel Ketteler beschränkt sich die Quellenlage auf die ersten zwei Bände der
zehnbändigen Reihe Willhelm Emmanuel Freiherr von Ketteler sämtliche Werke und Briefe, herausgegeben
von ERWIN ISERLOH. Die wissenschaftliche Literatur, die sich im Groben mit der katholischen
Kirche in Zusammenhang mit Industrialisierung und sozialen Frage beschäftigt, stammt
zum größten Teil aus den 1960er und 1970er Jahren.. Die Forschungsliteratur die sich intensiv mit
der Person Kolpings befasst (KRACHT und LÜTTGEN), entstammt vor allem den 90er Jahren des 20.
Jahrhunderts. Für Ketteler stand für diese Arbeit keine solch umfassende Literatur zur Verfügung,
weshalb sich vor allem auf die Monografie von ULLRICH SELLIER Die Arbeiterschutzgesetzgebung
im 19. Jahrhundert gestützt wurde.
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