Foucaults Machtkonzeption am Beispiel des Investmentbankings
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
09.11.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
345 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656050933
Diese Arbeit entstand im Rahmen eines Seminars an der Universität Trier, dass eine Einführung zu Foucault geben sollte. Es wurden grundlegende Denkweisen und Theorien des französischen Philosophen, Psychologen und Soziologen untersucht und diskutiert. Infolgedessen erwachte das Interesse des Autors an Foucaults Machtkonzeptionen, genauer gesagt zu deren Anwendungen in der Moderne. Insbesondere zu Gouvernementalität, zu der diese Arbeit als Beitrag gezählt werden kann.
Im Folgenden soll überprüft werden, ob das theoretische Konstrukt der Macht auf moderne Investmentbanken zu übertragen ist und wie sich Machtverhältnisse in dieser Branche heutzutage aufzeigen lassen. Dabei soll der Versuch unternommen werden, die spezifischen Machtformen der Disziplin und Gouvernementalität in Investmentbanken darzustellen.
Im ersten Teil soll eine Einführung in die Theorie Foucaults vorgenommen werden, in der grundlegende Begriffe definiert und erläutert werden. Hier ist es vor allem wichtig darzulegen, in welchem Zusammenhang der französische Theoretiker zu seinen Vorstellungen über Macht kam, welche Kategorisierung er bei dieser Vornahm und Warum. Weiterhin wird versucht, tiefer in den Begriff der Gouvernementalität einzutauchen und ihn von der verwandten Bio-Macht abzugrenzen, um eine genauere Differenzierung späteren Argumentation auszumachen. Es wird folgend, die Funktionsweise von Investmentbanken dargestellt und welche Rolle der Begriff der Rationalität als Ursprung des dortigen Denkens spielt. Ich möchte dabei die These untersuchen, dass durch Machtmechanismen in der Moderne, wie in Foucault beschrieben, eine Normalisierungsgesellschaft entsteht. Strenge Kontrollen wären dabei nicht mehr nötig, da die Gesellschaft beginnt sich selbst zu Kontrollieren. Dies erfolge nach einem panoptischen Prinzip. Weitergehend wird, die auf Leistung konzentrierte Arbeitsweise, dargestellt und ihre Denkweise nach dem Total Quality Managament eruiert. Im Schlusskapitel folgt die Betrachtung der Investmentbanken anhand des Foucault¿schen Theoriegebäudes, bei dem versucht wird Disziplinare und Gouvernementalitäre Macht in der Moderne herauszukristallisieren.
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