Das Solidaritätsverständnis der Bewegung Solidarische Ökonomie: Eine Dokumentenanalyse von Texten von Altvater, Giegold/Embshoff und Voß
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
11.05.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
44 (Printausgabe)
Dateigröße
2045 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640913213
Auch die Bewegung Solidarische Ökonomie sieht Solidarität als zentrales Konzept an. Ihre Vertreter setzen sich für eine Wirtschaft ein,"bei der in den drei Bereichen Produktion, Konsum und Verteilung die handelnden Akteure darauf verzichten, vorhandene Chancen auf Durchsetzung ihrer Bedürfnisse auch gegen Widerstreben und auf Kosten der Bedürfnisse der übrigen Akteure zu nutzen" (Flieger 2006, 47).
Darüber was das Solidarische dieser Wirtschafsform genau ausmacht existiert innerhalb der Bewegung bisher kein einheitliches Verständnis (vgl. Giegold/Embshoff 2008b, 13; Voß 2010, 11). Für die Zusammenarbeit ihrer verschiedenen Strömungen ist es jedoch von zentraler Bedeutung, "sich über die Definition des Begriffes und damit über das Gemeinsame und Einigende eines neuen Bewegungsschubs ökonomischer Selbstorganisation zu verständigen." (Giegold/Embshoff 2008b, 14f.) Welche gemeinsame Basis existiert hinsichtlich des Solidaritätsbegriffes innerhalb der Bewegung Solidarische Ökonomie? Welche unterschiedlichen Verständnisse sind vorhanden? Diese Fragen werden in der vorliegenden Arbeit untersucht. Dazu werden Texte von den Vertretern der Bewegung, Elmar Altvater, Sven Giegold/Dagmar Embshoff und Elisabeth Voß, analysiert und Gemeinsamkeiten und Unterschiede ihrer Solidaritätskonzepte herausgearbeitet. Schließlich soll untersucht werden, inwiefern diese in Durkheims Solidaritätstheorie verankert sind.
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