Aktive Aneignungsprozesse im Prozess der Sozialisation - Die Selbstsozialisation
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
10.11.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
152 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640746279
In dem Seminar zur (Selbst-)Sozialisation befassten wir uns weiterführend mit dem Stellenwert der Eigenleistungen des Menschen im Verhältnis zu den gesellschaftlichen Angeboten, welche unter Verwendung von Schlagworten wie Selbstorganisation, Selbststeuerung, Selbstmanagement, Selbstkontrolle, Selbstregulation sowie Eigenverantwortung geführt werden. Den Schwerpunkt bildete die Betrachtung der aktiven Aneignungsprozesse der Sozialisation, betitelt als Selbstsozialisation. Das Präfix "Selbst-" wird den Begriffen Sozialisation und Bildung häufig dann vorangestellt, wenn es darum geht, die Selbsttätigkeit und Eigenaktivität des Individuums in den Vordergrund zu rücken. Im pädagogischen Kontext sind es aktuell beispielsweise Konzepte der Selbstwirksamkeit oder auch des Empowerment (als Ablösung des Begriffs der Selbsthilfe), die diskutiert werden.
Den Prozess der Sozialisation beschreibend wurden im Seminar Kinder und Jugendliche besonders hervorgehoben. Sie erleben den Prozess des Erwachsenwerdens zwischen zwei Polen: die Fremdsozialisation, durch pädagogisches Wirken auf der einen, die Selbstsozialisation auf der anderen Seite. "Das Verhältnis von Fremd- und Selbstsozialisation ist vorstellbar als ein Kontinuum, dessen Endpunkte (Fremdsozialisation - Selbstsozialisation) nur als Konstrukte existieren: Es gibt weder reine Selbst- noch reine Fremdsozialisation. Verschiedene soziokulturelle Kontexte bergen jeweils unterschiedliche Selbst- und Fremdsozialisationspotenziale" (Müller 2004, S.2). Die Herausbildung des Menschen als soziales Wesen findet nun zwischen diesen Polen statt.
Die Aufgabe dieser Arbeit soll es sein, sich dem theoretischen Begriff der Selbstsozialisation mit einem Umweg über die gängigsten Sozialisationstheorien zu nähern, um dann Anhand eines Essays von Jürgen Zinnecker (2000) ausführlich den Begriff selbst zu erörtern.
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