Rüstungen 1914 - Rüstungen 1939
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
12.11.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
33 (Printausgabe)
Dateigröße
187 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640748389
Zweiten Weltkrieges.
Hierbei soll mit Hilfe eines Vergleichs in Grundzügen herausgearbeitet werden, wie sich Rüstung und
damit auch strategische Planung durch die Erfahrungen in den Kriegen des frühen 20. Jahrhunderts
verändert hat, und wie die entsprechenden Stellen auf diese Entwicklung reagierten.
Als entscheidend werden dabei nicht die Zahlen angesehen, in denen meist Rüstungsanstrengungen
bzw. "Rüstungserfolge" gemessen werden, sondern die Veränderungen in der Qualität dieser
Bemühungen. Hauptaugenmerk wird dabei auf die Mittelmächte des Ersten Weltkrieges, bzw. das
Deutsche Reich im Zweiten Weltkrieg gelegt werden.
Die hauptsächlichen Fakten in diesem Zusammenhang sind einerseits die wachsende Kontrolle des
(schon oder bald) kriegführenden Staates über seine Wirtschaft, und andererseits die zunehmende
direkte Betroffenheit der Zivilbevölkerung durch militärische Konflikte.
Letzteres geschieht durch die Mobilisierung ziviler Kräfte für die Rüstung in Form von
Zwangsverpflichtungen der eigenen Staatsbürger, Ausbeutung der Arbeitskraft von
Kriegsgefangenen, und sogar Mord durch Zwangsarbeit, wie sie in Konzentrationslagern verrichtet
werden mußte. Zunehmende direkte Betroffenheit der Zivilbevölkerung meint aber natürlich auch
direkte Kampfhandlungen einer sich bewegenden Front (die in beiden Kriegen das Ziel der Strategen
war) und Bombardements von Städten durch den jeweiligen Gegner.
Trotz des Titels der Arbeit "Rüstung 1914 - Rüstung 1939" beschränkt sich ihr Inhalt nicht auf die
Zeit vor Ausbruch des jeweiligen Krieges.
Dies deshalb, weil die bereits genannten Folgen verstärkter Rüstungsanstrengungen oft erst während
des Krieges voll zum Tragen kamen, bzw. die sie auslösenden Maßnahmen erst aus den Erfahrungen
des Krieges heraus von den Entscheidungsträgern durchführt wurden. Zudem liegt es in der Logik
eines Krieges, der, wie die beiden Weltkriege, nicht zuletzt auch mit propagandistischen Mitteln
geführt wurde, daß sich mit zunehmender Dauer des Krieges - sprich zunehmender Kriegsmüdigkeit
der Bevölkerung - die Durchhalteparolen und Kampfansagen an den jeweiligen Gegener immer
radikaler gestalten, und so ein Klima geschaffen wird, das es möglich macht, mit immer härteren
Zwangsmaßnahmen alle noch vorhandenen Ressourcen (v.a. der Zivilbevölkerung) auszuschöpfen.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice