Progressive Muskelentspannung als Bewältigungsstrategie gegen Stress
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Sprache:Deutsch
5,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
14.06.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
10 (Printausgabe)
Dateigröße
144 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640936960
Der Begriff Stress ist vom lateinischen Wort "stringere" abgeleitet, das zusammendrücken bzw. zusammenziehen bedeutet. Im psychologischen Sinne ist Stress "ein Muster spezifischer und unspezifischer Reaktionen eines Organismus auf Reizereignisse, die sein Gleichgewicht stören und seine Fähigkeiten zur Bewältigung strapazieren oder überschreiten." (Zimbardo, 1992, S. 477).
Anders ausgedrückt ist Stress eine subjektiv wahrgenommene Empfindung, die dann entsteht "wenn in einer als potentiell stressig wahrgenommenen Situation die vorhandenen Bewältigungsmöglichkeiten als unzureichend angesehen werden. Stress entsteht also dann, wenn die wahrgenommenen Anforderungen die wahrgenommenen Bewältigungsmöglichkeiten übersteigen." (Lohaus, Domsch und Fridrici, 2007, S. 8)
Die in der Literatur zu findenden Stressentstehungsmodelle sind sehr ähnlich (vgl. Kaluza, 2007, S. 9-11; Zimbardo, 1992, S. 478; Lohaus, Domsch und Fridrici, 2007, S. 7). Exemplarisch wird an dieser Stelle lediglich ein Stressmodell einer aktuellen Publikation näher erläutert.
Litzke und Schuh (2007) gehen davon aus, dass Stress subjektiv und individuell ist, also sowohl von der jeweiligen Person als auch Situation abhängt. In ihrem Stressmodell beschreiben Litzke und Schuh, dass alle auf den Organismus einwirkenden Stressoren einer Bewertung des Individuums unterzogen werden. Diese ist von einer Vielzahl persönlicher Charakteristika abhängig. Dazu gehören individuelle Erfahrungen, Einstellungen, Veranlagung, Fähigkeiten, Verfassung usw. All dies führt nun zu einer Reaktion des Organismus, die sich auf unterschiedlichen Ebenen abspielen kann. So kann die Stressreaktion emotional, kognitiv, vegetativ, muskulär oder behavioral sein (vgl. Litzke und Schuh, 2007, S. 9/10).
Die progressive Muskelentspannung zielt auf mehrere dieser Reaktionsebenen ab. Im nächsten Kapitel werde ich die Entspannungstechnik kurz vorstellen und auf Anwendungsmöglichkeiten sowie Grenzen eingehen.
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