Die Außenhandelsbeziehungen Argentiniens
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
20.04.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
1364 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640313235
die sich auch in einer sehr instabilen Wirtschaftspolitik niederschlugen.
Die Folge waren zahlreiche Wirtschaftskrisen, durch die das Land immer mehrden Anschluss zu anderen Industrieländern verlor. So lag die durchschnittliche Wachstumsrate des BIP von 1960 bis 2000, welche im gleichen Zeitraum bei den restlichen Industrieländern im Schnitt 2,7% betrug, bei lediglich einem Prozent. Im Jahr 1991 koppelte die argentinische Regierung den argentinischen Peso mit einem festen Wechselkurs an den US-Dollar (USD). Dies hatte vor allem zum Ziel, die in den vergangenen Jahren extrem starke Inflation im Land in den Griff zu bekommen.
Im Nachhinein zeigte sich jedoch, dass sich durch diesen Eingriff die instabile Situation im Land nur noch weiter verstärkte. Zwar hatte das Stabilisierungsprogramm kurzfristig zur Folge, dass die Inflation tatsächlich abnahm, jedoch verteuerten sich durch den starken Kurs des USD die argentinischen Produkte auf dem Weltmarkt. Dies führte langfristig zu einer geringeren Wettbewerbsfähigkeit der argentinischen Volkswirtschaft und somit zu stark negativen Handelsbilanzen. Im Jahre 1999 wertete die brasilianische Regierung als Folge der Südostasienkrise die brasilianische Währung ab. Hierdurch verschlechterte sich die Wettbewerbsfähigkeit für die argentinische Wirtschaft noch weiter, da Brasilien mit Abstand Argentiniens wichtigsten
Handelspartner darstellt. [...]
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