Der Genie-Gedanke in der deutschen Literatur des Sturm und Drang und der Romantik und seine Verwirklichung in Robert Schneiders 'Schlafes Bruder' und
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
14.03.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
133 (Printausgabe)
Dateigröße
511 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638025461
Unabhängig von Zeitalter, Disziplinen, Einzelmenschen als auch ganzen Nationen und Völkern spielt der Genie-Begriff als Persönlichkeitsideal und Vorbild zur Nachahmung eine bedeutende Rolle. Weiter dient die Genie-Verehrung für den rational denkenden Kulturmenschen als Ersatz für die verloren gegangene Religion und damit als eine Art Rechtfertigung für das menschliche Dasein, seinen Zweck und das Ziel seiner Entwicklung.
Wilhelm Lange-Eichbaum und Wolfram Kurth bezeichnen den Genie-Begriff als einen "ausgesprochen europäischen Begriff", da zu seiner Entwicklung eine ganz bestimmte kultur- und geistesgeschichtliche Grundhaltung erforderlich ist. Seinen Ursprung hat der Genie-Begriff in der Mythologie und Religion der Antike. Das Wort "Genie" leitet sich her aus "ingenium", dem natürlichen und angeborenen Talent, und aus "genius", dem Schutzgeist. Als beste deutsche Übersetzung von "Genie" gilt der Begriff "Geist". Auch die Brüder Jakob und Wilhelm Grimm, setzen in ihrem "Deutschen Wörterbuch" den Geist gleich spiritus, anima, mens und genius.
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