Familientragödie aus fürstlichem Hause Bürgerliches Trauerspiel und Haupt- und Staatsaktion in Schillers "Don Karlos"
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
17.03.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
277 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638024457
In dieser Hausarbeit wird es darum gehen, die Frage zu klären, in wie weit man bei Schillers "Don Karlos" tatsächlich von einem bürgerlichen Trauerspiel sprechen kann. Dass es sich bei "Don Karlos" um ein "Familiendrama aus fürstlichem Hause" handelt, erkennt der Leser schon mit Hilfe des Personenverzeichnisses. Doch worin liegt die Verbindung zwischen dem bürgerlichen Trauerspiel und dem Familiendrama. Schiller wagt zusätzlich ein weiteres ,Experiment', in dem er über die Schicksale einer aus der Historie bekannten Adelsfamilie berichtet. Des Weiteren muss die Frage geklärt werden, ob das Handeln der vier Hauptcharaktere (Don Karlos, Marquis Posa, König Philipp II., Elisabeth von Valois) als Haupt- und Staatsaktion bezeichnet werden kann. Bei der Beantwortung dieser Fragen, stütze ich meine Thesen auf die im Seminar besprochenen Aufsätze von Michael Hofmann, Friedrich A. Kittler und Klaus - Detlef Müller, die ich im Folgenden einzeln behandeln möchte. Im 18.Jahrhundert wurde die Philosophie als die höchste Wissenschaft angesehen, weswegen diese Fachrichtung auch an deutschen Schulen gelehrt wurde. Die beiden Hauptgestalten des Schiller Dramas "Don Karlos", der junge Prinz und der junge Marquis von Posa besuchten "Alcalas hohe Schule", wo sie "Menschsein und Denken, Freundschaft und Philosophie gelernt haben". Bei dieser Schule handelte es sich um eine im Herzogtum Württemberg gelegene Militärakademie, die seit 1783 den Namen ,Carls - Hohe - Schule' trug. Es ist anzunehmen, dass dieses Drama in einigen Punkten starke Parallelen zu Schillers Leben aufweist. Friedrich Schiller musste das lernen, was "ihm sein Landesvater, der Herzog Karl Eugen, vorschrieb." Der "begabte, aber tyrannische Fürst" verfügte über jeden Untertan seines Landes und legte für jeden die Position fest, wo "er nach festgelegtem Plan dem Ansehen und dem Ruhm des Staates am besten diente."
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice