Der Einfluss des Symbolischen in den Theorien von Pierre Bourdieu
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
23.02.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
30 (Printausgabe)
Dateigröße
296 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640546701
BOURDIEU erklärte, dass in seinen Anfangsarbeiten bereits die grundlegenden Positionen und Formulierungen seiner Theorien angelegt seien. Diese Grundlagen wurden, in der Vielzahl der Texte, später detaillierter ausgeführt. Er griff, in Anleihe auch an historische und zeitgenössische philosophische Werke, dabei auf schon vorhandene Vorstellungsbilder, Begriffe und Definitionen zurück, die er - teils in veränderter Form - für die soziologische Arbeit fruchtbar machte. So fanden u.a. die Begriffe Habitus, Feld, Distinktion und einige weitere Eingang in die Sozialforschung. Mit der Korrespondenzanalyse schaffte er es, die feinen Unterschiede im Zusammenspiel der Akteure und deren Position im Feld herauszuarbeiten und darzustellen; weiterhin führte er noch qualitativen Interviews, in denen sich Darstellungen beispielsweise der individuellen symbolischen Ausdrucksweisen finden und die u.a. in der Gemeinschaftsarbeit Das Elend der Welt zusammengestellt wurden. Die erwähnte relative (korrespondierende) Positionierung der Akteure zueinander ist für alle Bereiche der BOURDIEUSCHEN Arbeiten grundlegend. Weiterer zentraler Begriff ist auch das Kapital der Akteure, das ihnen zur Verfügung steht und das sie in einer bestimmten Art und Weise zum Einsatz bringen. Die Unterscheidung in das ökonomische, soziale und kulturelle Kapital mag dabei als beinahe selbsterklärend angesehen werden - in seinen Arbeiten erfolgte dann die Weiterführung und Betonung der Relevanz des symbolischen Kapitals. Sind die erstgenannten drei Kapitalsorten noch gut mittels nationaler bzw. internationaler statistischer Erhebungen rekonstruierbar , stellen sich bei den Untersuchungen des symbolischen Kapitals schon besondere Herausforderungen.
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