Klatsch und Serialität in der Serie »Gossip Girl« Eine strukturelle Analyse der erfolgreichen US-Fernsehserie
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
30.04.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
1328 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656180678
All den genannten Serien gemein ist, dass ihnen ein mitunter äußerst komplex gestaltetes Narrationsmuster zu Grunde liegt. Es scheint geradezu so, als wolle sich das Fernsehen von seinem "großen" Bruder Kino emanzipieren und nun damit beginnen, die dem Format Serie eigenen Möglichkeiten und Freiräume auszuschöpfen. Diese "neuen" Serien arbeiten oftmals nicht länger mit in sich geschlossenen Episoden, sondern mit weiten, teils staffelübergreifenden Handlungsbögen. Im Vergleich zu den klassisch geschlossenen Serie-Episoden, wie man sie etwa in Krimi- und Detektivserien der 60er und 70er Jahre findet, nehmen die Subplots einen zunehmend größeren Raum ein. In vielen Fällen versagt sogar eine solche Main-/Subplot-Unterscheidung vollständig. Nicht von ungefähr sieht etwa Nicholas Kulish, einflussreicher Kolumnist der New York Times, die Serien US-amerikanischer Pay-TV-Sender von allen Formen des Bewegtbildes am komplementärsten zur literarischen Tiefe und Differenzierung des Romans. Jason Mittell, amerikanischer Film- und Fernsehwissenschaftler, ist überzeugt davon, dass sie sich vor diesem Hintergrund neuen Verfahren und Rezeptionsformen wie etwa dem close reading öffnen.
In der nachfolgenden Arbeit möchte ich mich der Serie Gossip Girl von Josh Schwartz und Stephanie Savage nähern. Von dem Piloten ausgehend werde ich dessen Eröffnungssequenz analysieren und überprüfen, auf welche Weise die Serie den ihrem Titel immanenten Klatsch auch thematisch in den Mittelpunkt rückt. In einem zweiten Schritt werde ich versuchen, darzustellen, auf welche Weise Gossip Girl Struktur und Funktionsweise des Klatsches ästhetisch nachbildet und in einem Raum des Kinematographischen überführt. Anschließend soll untersucht werden, ob und inwiefern Klatsch und das Format der Serie selbst auf einer Meta-Ebene strukturverwandt sind.
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