Lyrik nach Auschwitz? Sprache, Literatur und Kunst bei Theodor W. Adorno
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
15.02.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
30 (Printausgabe)
Dateigröße
386 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656130529
Nachdem ihn der ältere Freund und Mentor Sigfried Kracauer mit Kants Kritik der reinen Vernunft, Hegel und Kierkegaard vertraut gemacht hatte, studierte Adorno ab 1921 Philosophie, Soziologie, Psychologie und Musikwissenschaft in Frankfurt.1 Er galt nicht nur als Philosoph, sondern auch als Soziologe, Musikwissenschaftler, Literaturkritiker und Komponist und befasste sich insbesondere mit Kultur- und Gesellschaftskritik, Musiksoziologie und Ästhetik. Einzelne Deutungen schreiben ihm sogar zu, dass seine unvollendete Ethik Kern seines philosophischen Denkens gewesen sei.2 Neben der mit Horkheimer verfassten Dialektik der Aufklärung (1947) zählen Minima Moralia (1951), Negative Dialektik (1966) und Ästhetische Theorie (1970, posthum erschienen) zu seinen Hauptwerken.
Auf gesellschaftlicher Ebene spielte Adorno immer wieder eine entscheidende Rolle in öffentlichen Auseinandersetzungen. Im Positivismusstreit (Adorno selbst hatte den Begriff geprägt), der sich in den frühen 60er Jahren entzündete, waren Adorno und Habermas als Vertreter der Kritischen Theorie Hauptgegner von Karl Popper und Hans Albert, die den Kritischen Rationalismus repräsentierten.3 Auch die Studentenbewegung der 68er sah Adorno in gewisser Hinsicht als geistigen Vordenker, wenngleich Adorno selbst sich in diesem Zusammenhang teilweise missverstanden fühlte.4
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice