MigrantInnen als aktive Subjekte in der Erwachsenenbildung
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Sprache:Deutsch
5,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
15.02.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
11 (Printausgabe)
Dateigröße
237 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656130574
Dabei darf nicht außer Acht gelassen werden, dass ein Mensch mit Migrationsgeschichte kein Teil einer unmündigen Masse ist, die wie ein Teig in die jeweils eigene Struktur von Werten und An-sichten gepresst wird und hart geworden ist. In diesem Punkt sehe ich den Handlungsbedarf im österreichischen (Weiter-)Bildungssystem. Der kritische Blick ist dahingehend, dass Migrantinnen und Migranten nicht als passive Objekte gesehen werden, für die Gesetze und Bildungsmaßnah-men, meist Sprachkurse oder Schulungen für Arbeitslose gemacht werden, ohne ihrem aktiven Zutun, als viel mehr als aktive Subjekte, die vor dem Hintergrund ihrer Migrationsgeschichte und dem Wissen, dass sie in das neue Land bringen, handlungsfähig bleiben und ihre Zukunft als Sub-jekte beispielsweise Lehrende innerhalb des Bildungssystems mitgestalten können. In diesem Zu-sammenhang möchte ich SCHERR (2002) erwähnen, der in seinen Ausführungen HEGEL, JAMES und MEAD erwähnt, welche ebenso wie er einen relevanten Beitrag zum Thema Sozialität und Subjektivität leisteten. Sie gehen davon aus, dass "die Entwicklung der individuellen Subjektivität abhängig ist von der Teilnahme an sozialen Beziehungen, in denen Individuen als eigenständig sprach-, handlungs- und entscheidungsfähige Subjekte anerkannt werden" (SCHERR 2002, S.28). Das Einzelwesen spiegelt sich in kritischer Reflexion und Selbstwahrnehmung, in den Reaktionen der gesellschaftlichen Mitglieder.
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