Das öffentliche Bild vom deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus: Deutschland 1945 - 1952 Der konservativ-militärische Widerstand, der 20. Juli und die Themen Eidbruch, Landesverrat und "Dolchstoß"
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
16.12.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
106 (Printausgabe)
Dateigröße
477 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656084099
Kurz nach Mitternacht wandte sich Adolf Hitler an das deutsche Volk, um diesem mitzuteilen, dass er einem Schicksal entgangen sei, "das nicht für mich Schreckliches in sich barg, sondern das den Schrecken für das deutsche Volk gebracht hätte". Er dankte "der Vorsehung und meinem Schöpfer", dass er in seiner "Arbeit" weiter fortfahren könne.
In dieser Arbeit soll das Bild vom konservativ-militärischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus untersucht werden, wie es Autoren verschiedener Couleur in den Jahren 1945-1952 zeichneten. Dabei kommt den Kontroversen, die sich um das Thema rankten, eine besondere Bedeutung zu. Denn in ihnen zeigt sich, welche Aspekte einerseits als besonders legitimationsbedürftig und andererseits als besonders geeignet für dieses Unterfangen eingeschätzt wurden. Das erste Ziel musste sein, überhaupt die Existenz eines deutschen Widerstandes in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen - eine Tatsache, die immer wieder von Autoren beklagt wurde.
Als Symbol für den (umstrittenen) Widerstand kristallisierte sich bereits früh die Verschwörung vom 20. Juli 1944 heraus. Im Zentrum der Untersuchung steht die Frage: Wie versuchten Autoren für die Verbreitung eines positiven Bildes vom Widerstand in der deutschen Öffentlichkeit zu sorgen und welchen Hindernissen mussten sie dabei entgegentreten? Welches Bild wurde in den frühen Standardwerken entworfen?
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