Disstress, Coping und Mediatoren bei Bielefelder StudentInnen - Eine quantitative Fragebogenerhebung im studentischen Arbeits- und Leistungskontext
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
14,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
21.08.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
143 (Printausgabe)
Dateigröße
6598 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638536387
Ähnlich wie Arbeitsstrukturen regelmäßig Disstress erzeugen und dadurch eine Bewältigungsaktivität mittels Ressourcenmobilisierung (engl. Coping) erzwingen, zeigen sich im Alltag von StudentInnen auch sog. Interaktionsprozesse mit Stresskontexten - allerdings in spezifischen universitären Settings mit Arbeitsszielen und organisatorischen Anforderungen. Diese sozialpsychologisch-soziologische Arbeit kann mittels der Fragebogenmethode Stressbelastung, Reaktionen und Bewältigungsressourcen kausal analysieren und damit offene empir. Forschungslücken abdecken helfen. Dabei werden nicht nur grundlegende Theorieansätze der internationalen Coping- und Disstressforschung dargelegt, sondern auch der Netzwerktheorie als wichtige Basis für soziale Integration als Vermittler- und Pufferressource. Die teilw. hochsignifikanten Ergebnisse zeigen nicht nur deskriptiv u.a. Stärke des Stressempfindens. Sondern weit darüber hinaus auch Kausalitäten, die als Kontexte solche Stressbelastungen und Responses der Akteure verursachen. Solche Faktoren für u.a. Stressoren und für defensive/ offensive Bewältigungen waren insb. Selbstwirksamkeitseinstellungen, Integration in Netzwerke (z.B. Formen des social support seeking) und soziodemographische Merkmale (Geschlecht, Bildungshintergrund, Alter u.a.). So konnte u.a. bewiesen werden, dass weder Geschlecht, Finanznotlage, Supportmobilisierung oder Netzwerkdichte und -quantität ernsthaft nennenswerte Einflüsse auf die empfundene Stresshöhe zeigten. Aber dass z.B. eine hohe, positive Einstellung bezüglich der eigenen Leistungskompetenz (self efficacy) erkennbar Stress verringert. Die sinnvollen Bewältigungsreaktionen bzgl. Belastungen (und deren Ursachen) wurden sehr gering von Hochschulerfahrung oder Stressorenhöhe gefördert. Aber umgekehrt wurden defensive Bewältigungen (z.B. Studienabbruch) leicht durch niedrige Kompetenzeinschätzung und mittelstark durch Studienstress des Semesters verursacht. [...]
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