Untersuchung zur kognitiven Repräsentation beim Delphinschwimmen
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Sprache:Deutsch
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
23.05.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
116 (Printausgabe)
Dateigröße
10113 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640922673
Es gibt Theorien menschlicher Bewegungssteuerung die auf diese Frage antworten, dass die Anforderungen der jeweiligen Situation bei ausreichendem Üben den Lernenden von alleine zur richtigen Bewegung führen (z. B. die Tendenz zur Prägnanz in der Gestalttheorie oder die Attraktoren in der Synergetik). Es ist also nicht erforderlich, die richtige Form der Bewegungsausführung zu kennen oder auch nur die eigene Bewegungsform bewusst repräsentieren zu können. Das Wissen um eine Optimierung der eigenen Bewegungsfähigkeit wird dann durch die Verbesserung des Bewegungsergebnisses und durch ein "gutes Bewegungsgefühl" begründet.
Es gibt andererseits Theorien der Bewegungssteuerung, die beim sich bewegenden Menschen ein Wissen um die äußere Form seiner Bewegung postulieren, welches einen Einfluss auf seine Bewegungssteuerung hat. Dies sind insbesondere die Handlungstheorie und die Subjektiven Theorien. Eine Beeinflussung des Lernprozesses durch Informationen zum Bewegungsablauf und zur eigenen Bewegungsausführung wurde in verschiedenen Untersuchungen nachgewiesen. Auf dieser Annahme beruhen letztendlich auch die weit verbreiteten Lehrmethoden, die mit Darstellungen der Bewegungsformen von der Schautafel bis zur Videoaufnahme arbeiten.
Zur Klärung der Frage, inwieweit kognitive Repräsentationen einer Bewegung an ihrer Steuerung beteiligt sind, will diese Arbeit beitragen.
Dazu wird zunächst eine Differenzierung von interner Bewegungsrepräsentation und kognitiver Repräsentation vorgenommen sowie die Problematik von Wissen und Können erörtert. Anschließend werden verschiedene Theorien zur Steuerung des menschlichen Bewegungshandelns beschrieben und auf ihre Aussagen zur kognitiven Repräsentation untersucht.
Im Empirischen Teil der Arbeit wird zunächst die untersuchte Bewegung dargestellt sowie die Methode erläutert. Nach der Präsentation und Diskussion der Ergebnisse wird versucht, diese auf die Theorien menschlichen Bewegungshandelns zu beziehen.
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