Schwierigkeitsgrad deutscher Verbstellungsmuster für polnische Sprachlerner auf Niveaustufe B1 Eine Studie zu Korrektheitsrelationen beim Verbstellungserwerb des Deutschen
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
04.12.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
11 (Printausgabe)
Dateigröße
174 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640226535
The results indicate that particular patterns of German sentences are differently obtainable to the learners. Consequently, it is possible to create a difficulty hierarchy of German sentences for Polish learners at the level that was investigated. This hierarchy does not constitute a function of L1 and L2 typological differences. Language learners produce certain developmental structures and they use specific acquisition strategies, which reflect their cognitive make-ups. Whether L1 (Polish) has a strong influence on adult learners of German, as initially presumed, in the form of active linguistic transfer (positive or interference) does not seem to be clearly confirmed.
Der Beitrag behandelt den Schwierigkeitsgrad deutscher Verbstellungsmuster für polnische Sprachlerner auf Niveaustufe B1. Der Untersuchungsgegenstand ist hier konkreter der Aneignungsgrad der Verbstellungsregeln im deutschen Satz untersucht an schriftlichen Äußerungen polnischsprachiger erwachsener Deutschlerner. Als Methode der Untersuchung wurde die Querschnitterhebung schriftlicher Lernerproduktionen gewählt, die in der Prüfung Zertifikat Deutsch (B1) von polnischen Prüflingen generiert wurden und ferner einer quantitativen sowie qualitativen Analyse unterworfen wurden. Als Ergebnis der Datenauswetrtung wird eine Schwierigkeitshierarchie deutscher Verbstellungsmuster für polnische Sprachlerner auf Niveastufe B1 vorgeschlagen. Diese scheint vom Einfluss der muttersprachlichen Syntax weitgehend unabhängig zu sein, denn die Deutschlerner generieren bei der Aneignung der deutschen Sprache bestimmte entwicklungsspezifische Strukturen, die weder zum System der L1 noch zu dem der L2 gehören, und bedienen sich dabei auch anderer Erwerbsstrategien. Die anfängliche Arbeitshypothese über die aktiven Transfermechanismen (positiver Transfer oder Interferenz) kann nicht eindeutig bestätigt werden.
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