Das unmissverständliche Bild, Analyse eines Filmbeitrags
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
14.10.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
34 (Printausgabe)
Dateigröße
633 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638428101
Vorreiter der verbraucherorientierten Sendungen war das ,Gesundheitsmagazin Praxis' des ZDF, das in kurzer Zeit über ein interessiertes Stammpublikum verfügte. 1971 folgte die ARD diesem Sendekonzept mit der Einführung der ,ARD-Ratgeber-Reihe', die sich auf verschiedene Themengebiete wie beispielsweise Gesundheit, Geld und Technik spezialisierte. Das Sendeangebot mit Verbraucherinformationen ist aufgrund der zunehmenden Programmvielfalt seitdem stark gewachsen. Ungeachtet dessen konzentrierte sich die Wissenschaft in der Vergangenheit vorwiegend auf die Untersuchung von Nachrichtensendungen, "denen nicht nur wegen des elaborierten Codes der Nachrichtensprache, sondern auch aufgrund der visuellen Gestaltung ungenügende Verständlichkeit für weite Kreise der Fernsehzuschauer attestiert wurde." Doch gerade die Verständlichkeit ist, neben der Klarheit, "die am häufigsten artikulierte Forderung an die Sprach- und Bildgestaltung in den Medien". Beim audiovisuellen Medium Fernsehen wird das Verständnis des Filmgeschehens vor allem dann gefördert, wenn "sich Sprache und Bild auf dasselbe Referenzobjekt beziehen und im Idealfall die ,semantischen Lücken' des jeweils anderen Zeichensystems ausfüllen ", wie es im analysierten Beitrag ,Teilimplantiertes Hörgerät' der Fall ist. Allerdings entscheidet nicht allein die Art und Weise der Wort-Bild-Verknüpfung darüber, wie verständlich ein Filmbeitrag ist. Aus diesem Grund sollen nach einer exakten Protokollierung des Beitrags und einer anschließenden Sequenzanalyse die sprachliche Gestaltung, sowie einzelne Faktoren der Film- und Bildsprache einer genaueren Analyse unterzogen werden.
Hierzu zählen der Visualisierungsgrad der Thematik, die Einstellungsdauer bzw. -größe, die Kamera- und Objektbewegungen und die Kameraperspektive. Da aufgrund der engen Verbindung von Bild und Text keine Bild-Text-Scheren zu erwarten sind, werden Filmpassagen mit auffälligen Bild-Text-Bezügen näher betrachtet.
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