Die Notwendigkeit der Freiarbeit - eine Betrachtung der (neuen) Unterrichtsform
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
07.10.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
29 (Printausgabe)
Dateigröße
382 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638220521
Eine Möglichkeit, der Persönlichkeit der Kinder zu begegnen, ist offener Unterricht. Und eine Art, den Unterricht offener zu gestalten, ist die Freiarbeit. Doch leider befinden sich in den Köpfen zahlreicher Eltern noch genügend Vorurteile gegenüber dieser Unterrichtsgestaltung. So ist die Rede von Kindern, die nur durch die Klasse rennen, jeder dürfe tun, was er gerade wolle, der sowieso schon faule Lehrer spare sich auch noch die Zeit für die Unterrichtsvorbereitung.
Ist denn Freiarbeit das Gegenteil von Frontalunterricht? Wird nur in Frontalunterricht gelernt und in der Freiarbeit nur Zeit vergeudet? Wissenschaftlich belegt kann gesagt werden, dass eine Berücksichtigung der Eigenwahrnehmung der Schüler von größter Bedeutung ist. Durch das Anbieten von Fertigwahrnehmungen im Frontalunterricht wird das Bewusstsein der Kinder eingeschränkt, den Kindern fehlt der Spaß und die Spannung am Lernweg, da dieser bereits vorgegeben wurde. Ebenso erfolgt kein Aha-Effekt mehr, lediglich Nachfragen können gestellt werden.
Ganz ohne Frontalunterricht wird es nicht gehen, aber ohne Offenheit im Unterricht soll es nicht gehen. Entscheidend ist daher das Mischverhältnis zwischen geführten und offenen Unterrichtsphasen. Denn die Schule ist Schule für alle Kinder, sie soll neben grundlegender Bildung auch die personale und soziale Dimension berücksichtigen. Und dies gelingt der Freiarbeit besonders. Sie lässt sich dabei nahtlos in den Schulalltag integrieren.
Die folgende Arbeit behandelt das Thema Freiarbeit zuerst aus allgemeiner Sicht, indem Definitionsversuche, die historischen Wurzeln der Freiarbeit, ihre Begründungen und Ziele erläutert werden, ferner wird die Gestaltung des Klassenzimmers und die neu entstandene Lehrerrolle in der Freiarbeit diskutiert. Im zweiten Teil der Arbeit folgt eine Beschreibung von ausgewählten Lernmitteln für den Geometrieunterricht in der Primarstufe (Lehrplanbezug, Ergebnisse einer Erprobung in der Grundschule, Verbesserungsvorschläge und Folgerungen).
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