Krisen-PR im umweltsensiblen Bereich - Greenpeace versus Shell im Fall Brent Spar
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Sprache:Deutsch
15,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
26.11.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
25 (Printausgabe)
Dateigröße
557 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638232920
Mit diesem Satz wurde das enorm umfangreiche Arbeitsfeld der Public Relations 1976 einmal
umschrieben. Doch was ist wenn einmal nichts Gutes getan wird beziehungsweise geschieht?
Wie sollen Unternehmen in umweltsensiblen Bereichen wie Chemie, Kernkraft oder Mineralöl
damit umgehen, wenn in ihrem Unternehmen Störfälle oder gar Katastrophen passieren?
Auf solche negativen Ereignisse muss das Unternehmen vorbereitet sein und genaueste Planungen
für seine Öffentlichkeitsarbeit bereithalten. Thema dieser Hausarbeit ist daher die
Krisen-PR.
Besonders in den letzten zehn Jahren, wo Störfälle oder Unglücke gehäuft an die Öffentlichkeit
gelangt sind, hat eine Sensibilisierung in der Gesellschaft stattgefunden.
Umweltschädigungen werden mit höchster Kritik gesehen und bekämpft und einhergehend
bedeutet dies auch ein wachsendes Misstrauen gegenüber den genannten Industriezweigen.
Diese Faktoren dürfen die Unternehmen nicht ignorieren und müssen daher eine gezielte Krisen-
PR betreiben.
Die folgende Arbeit ist in zwei Teile gegliedert. Im theoretischen Teil geht es um begriffliche
Grundlagen und anschließend um das Arbeitsfeld der Krisen-PR. Welche Maßnahmen gibt es,
wann müssen sie angewendet werden und welche Zielgruppen sind bei dieser Arbeit zu berücksichtigen?
Ein weiteres Kapitel beschäftigt sich mit der Rolle der Massenmedien. Es geht
um den Einfluss auf die Bevölkerung und die Art und Weise, in der Medien mit ökologischen
Krisen in der Öffentlichkeit umgehen.
Im zweiten, praktischen Teil geht es dann um den Fall Brent Spar, der 1995 in Deutschland
für Aufsehen sorgte. Der Shell Konzern ,kämpfte' gegen die Greenpeace Organisation. Nach
einer kurzen Erläuterung zu beiden Parteien und ihren Strukturen und einem kurzen Überblick
über den Fall Brent Spar, sollen in diesem Teil die verschiedenen PR-Strategien beleuchtet
werden. Welche Fehler wurden gemacht und warum können Ausnahmesituationen trotz theoretischen
Vorbereitungen außer Kontrolle geraten?
Zu erwähnen ist, dass sich beide Teile auf die wesentlichen Maßnahmen und Fakten begrenzen,
da die einzelnen Themenbereiche an sich schon sehr umfangreich sind. Es soll ein
Einblick in die theoretische Arbeit und die praktische Umsetzung von Krisen-PR gegeben
werden.
1 G.-V. Graf Zedwitz-Arnim 1976, in: H. Bühler, "Krisenmanagement für Unternehmen durch Public Relations",
Roderer 2000, 13
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