Hohkönigsburg und der Wohnbau auf der Burg im 19. Jahrhundert
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
19.12.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
41 (Printausgabe)
Dateigröße
5395 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656085096
Im Bereich der Baugeschichte sind die mittelalterlichen Burgen jedoch meist vom Standpunkt des Befestigungsbaus aus, also in ihrer Funktion als Wehrbauten, untersucht worden. Obwohl Burgen als die "befestigten Wohn- und Stammsitze des Ritterstandes" definiert werden, wurde auf deren Funktion als Wohnbau wenig eingegangen. Gerade aber in ihrer Eigenschaft als Herrensitz besaß die Burg besondere rechtliche Privilegien, welche sich zugleich in den Architekturformen des Wohnbaus ausdrücken und an denen sich die adlige Wohnkultur ablesen und erschließen lässt.
Von 1900 bis 1908 ließ Kaiser Wilhelm II. die Hohkönigsburg, eine bedeutende hochmittelalterliche Adelsburg, durch den Architekten Bodo Ebhardt aufwändig restaurieren. Er wollte ein Museum des Mittelalters einrichten, in dem das Zeitalter des Rittertums und die Hohenzollern als legitime Herrscherdynastie des Kaiserreiches verherrlicht werden sollte.
Die vorliegende Arbeit beschreibt, neben der historischen und baugeschichtlichen Einordnung der Burganlage, die Vorgehensweise des Restaurators bei der Wiederherstellung der Burg und veranschaulicht den rekonstruierten Wohnbau des Hochschlosses des 20. Jahrhunderts in seiner räumlichen Aufteilung und Strukturierung. Dabei werden insbesondere die einstigen Nutzungsbestimmungen der Räumlichkeiten, ihre Zugangsmöglichkeiten und die Raumfolgen, so wie sie von EBHARDT analysiert und interpretiert wurden, aufgezeigt.
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