Friedrich der Große im Urteil der borussischen Historiographie
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Sprache:Deutsch
13,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
17.01.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
123 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640801015
Im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit steht jene borussische Geschichtsschreibung mit ihren Hauptvertretern und Grundaussagen, es geht besonders um die deutschnationale Beeinflussung der Historiker und die Instrumentalisierung Friedrichs zum Begründer eines deutschen Nationalstaates.
Es haben sich bislang einige Historiker mit dem widersprüchlichen Bild des Königs und dessen Darstellung in der Historiographie auseinandergesetzt und sich um eine objektivere und differenziertere Betrachtungsweise bemüht. Insbesondere seien hier die Aufsätze von Walter Bußmann, der sich mit dem wechselhaften europäischen Urteil über Friedrich auseinandersetzt, Frank-Lothar Kroll, welcher sich ebenfalls mit dessen Beurteilung im europäisch-kulturellen Kontext beschäftigt und Stephan Skalweit mit seiner Problematik von Recht und Macht genannt. An ihnen orientiert sich diese Arbeit, um sich ebenfalls für eine kritische Auseinandersetzung mit Vergröberungen des Friedrichbildes und seiner politischen Vereinnahmung einzusetzen.
Den Schwerpunkt der Untersuchung stellen die borussischen Historiker aus dem 19. Jahrhundert dar. Ihre Urteile über Friedrich werden nachgezeichnet und es wird untersucht, was diese Betrachtungsweisen beeinflusste. Ebenso werden aber auch Preußengegner und Kritiker der kleindeutschen Geschichtsschreibung nicht vernachlässigt. Schließlich sollen Antworten auf die Kernfrage, wie der preußische König zum Begründer eines deutschen Nationalstaates erhoben werden konnte, gefunden werden. Der Blick gilt der Bewertung Friedrichs aus Leopold von Rankes und Heinrich von Treitschkes Sicht, zwei der wichtigsten borussichen Historiker, welche sich jedoch auch durch Unterschiede und spezifische Betrachtungsweisen auszeichnen. Im Gegensatz dazu steht Onno Klopp, vielleicht der schärfste Kritiker Friedrichs II., der exemplarisch für den Protest gegen die deutschnationale Historiographie aufgegriffen wird. Insgesamt werden aber nicht nur die Aussagen der Historiker, sondern auch deren Hintergründe und Beweggründe untersucht und in den historischen Zusammenhang eingeordnet.
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