Gesetz ohne Gewissen? - Eine Analyse des Films "Sophie Scholl - die letzten Tage" im Spannungsfeld von Politik, Moral, Religion und Recht
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
18,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
20.01.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
56 (Printausgabe)
Dateigröße
222 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640249978
So ein berühmtes Zitat aus Hannah Arendts Vorlesung "Über das Böse". Sie spricht vor dem Hintergrund der Erfahrung des Nationalsozialismus und des Holocaust, ratlos steht sie vor etwas, das "nie geschehen hätte dürfen", das alle Grundpfeiler der Moralphilosophie und des Glaubens an das Gute im Menschen mit einem Male grundlegend in Frage stellt. Sprachlos ist Hannah Arendt dabei nicht nur wegen der unvorstellbaren Gräueltaten, die geschehen sind, sprachlos ist sie vor allem angesichts jener Menschen, die in der Mehrzahl diese Gräueltaten mitgetragen, unterstützt oder stumm geduldet haben.
Diese Arbeit wendet sich vor dem Hintergrund dieser Erfahrung und auch vor dem Hintegrund Hannah Arendts Vorlesung einem Menschen zu, der in den Zeiten des Nationalsozia-lismus in der Minderheit war und der gehandelt hat.
Sophie Scholl ist eine Figur des 20. Jahrhunderts, die schon viele Bücher gefüllt hat, die als Heldin, als Vorbild oder als ganz normales junges Mädchen dargestellt wurde und die in ihrer fast sturen Konsequenz beinahe etwas Märtyrerhaftes an sich hat.
In dieser Arbeit soll der Film "Sophie Scholl - die letzten Tage" in den Mittelpunkt gerückt werden. Dabei werden von seinen Problemstellungen ausgehend die moralphilosophischen Spannungsfelder beleuchtet, die das Handeln der Sophie Scholl und die Diskussionen mit Mohr aufzeigen. Bei dem Film handelt es sich dabei um keinen Dokumentarfilm, es wird also immer von den Figuren des Spielfilms die Rede sein. Allerdings kann man dem Film "Sophie Scholl - die letzten Tage" dennoch einen gewissen dokumentarischen Wert zuweisen, da sich der Regisseur Marc Rothemund intensiv mit Zeitdokumenten auseinander gesetzt hat und ein Großteil der Dialoge auf den Original-Vernehmungsprotokollen und Interviews mit Zeitzeugen beruht.
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