Die Debatte um die Einführung der adoratio in das Hofzeremoniell Diokletians
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
21.08.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
154 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640988051
AURELIUS VICTOR, De Caesaribus, XXXIX, 5.
Das obige Zitat, dass uns von Aurelius Victor überliefert ist, bezieht sich auf die Regierungszeit Diokletians. Welches Ereignis könnte ihn zu dieser Aussage gebracht haben?
Gemäß Aurelius Victor - und anderen Zeitzeugen, auf die später noch eingegangen werden soll - war Diokletian der erste Kaiser "seit Caligula und Domitianus [...] der sich öffentlich "Herr" nennen und wie eine Gottheit verehren und anreden ließ".
Diesen Vorgang bezeichnet man als Proskynese. Für die Forschung gilt dieser Vorgang jedoch nicht als gesichert. Ein Teil der Forschung (namentlich A. Alföldi) sieht den Ursprung der Proskynese bereits früher. In "Die monarchische Repräsentation im römischen Kaiserreiche" legt Andreas Alföldi Belege für seine These umfassend und schlüssig dar. Andere Vertreter der Forschung (namentlich H. Stern und W. T. Avery ) sehen in der Argumentation Alföldis jedoch Mängel; sie glauben diese durch entsprechende Gegenbeispiele entkräftet zu haben.
Diese Arbeit soll anhand ausgewählter Quellen versuchen die Argumentationsstruktur der oben genannten Forscher nachzuvollziehen und ggf. zu ergänzen.
Folgende These stellt der Verfasser dieser Arbeit außerdem auf:
"Diokletian war der erste Kaiser nach Caligula und Dominitian der die Proskynese offiziell (ein-)forderte (request ). Der Vorgang der Proskynese - auf freiwilliger Basis -
fand jedoch fand schon vor Diokletian statt. Insofern kann nicht gesagt werden, dass Diokletian der erste Kaiser war, der sich hat adorieren lassen".
Am Schluss dieser Arbeit soll ein Fazit stehen, in dem die Haltbarkeit der hier augestellten These sowie der ausgewählten Forschungspositionen überprüft werden soll.
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