Heinrich von Morungen - Lied XVIII - diu vil guote
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
12.11.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
249 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640470372
Seine Dichtung stand unter dem Einfluss der provenzalischen Troubadourdichtung. Von seinem oeuvre, das rein aus Lyrik besteht, sind rund 33 Lieder überliefert. Er zählt zu den wichtigsten Lyrikern des Mittelalters neben Walther und Reinmar.
Prägend für seine Lieder sind die Leidenschaft und Stärke der Bilder, wiederholt benutzte er Lichtmetaphorik. Minne war für ihn eine magische, zerstörerische Macht, man kann von einer Dämonie der Minne sprechen. Er beschränkte sich nicht nur auf Minnelieder, sondern reflektierte über den richtigen Begriff und Bedeutung von Minne, wie er seine Gefühle am besten zum Ausdruck bringen könnten und band sein Publikum immer wieder mit ein.
Außerdem kritisiert er in seinem hier vorliegenden Lied "diu vil guote" die huote, eine Institution des höfischen Mittelalters, doch er tut dies nicht hinter vorgehaltener Hand, sondern spricht seine Kritik offen aus.
Ich möchte nun in der vorliegenden Arbeit dieses Lied genauer untersuchen und werde versuchen, eine Interpretation aufzuzeigen.
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