Die Entstehung des Deutschordensstaats unter Hermann von Salza Ad ingrediendum et obtinendum terram Pruscie ad honorem et gloriam veri die
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Sprache:Deutsch
13,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
08.11.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
111 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640743094
Dieses territoriale Gebilde hatte von etwa 1230 bis 1561 Bestand und sollte die Geschichte Ostmitteleuropas nachhaltig beeinflussen. So missionierte es die letzten heidnischen Gebiete Europas und schuf damit nicht zuletzt die Voraussetzungen für das spätere Preußen der Neuzeit.
Angesichts dieser Bedeutung erscheint es sinnvoll, sich näher mit dem Staat des Deutschen Ordens zu befassen. Aufgrund des begrenzten Umfangs einer Proseminar-Hausarbeit bietet sich eine Beschränkung auf seine Entstehungszeit an, da hier die Grundlagen für sein über 300jähriges Bestehen gelegt wurden: Warum forcierte der Orden unter seinem Hochmeister Hermann von Salza die Gründung eines eigenen Staats? Auf welcher rechtlichen Grundlage tat er dies? Und wie gestaltete sich dabei sein konkretes Vorgehen in Preußen?
Zur Beantwortung dieser Fragen erscheint methodisch ein zweiteiliger Aufbau der Hausarbeit sinnvoll. So soll zunächst auf die Voraussetzungen und den Anlass des Engagements im Ostseeraum eingegangen werden, um die Beweggründe des Ordens besser einordnen zu können. Im Anschluss wird das konkrete Vorgehen bei der Staatsgründung analysiert. Hier bietet es sich an, neben der Betrachtung der Landnahme des Gebiets einen besonderen Schwerpunkt auf die rechtlichen Grundlagen zu legen, da diese für das Mittelalter recht ungewöhnlich und bezüglich ihrer Authentizität in der Geschichtswissenschaft umstritten sind.
Insgesamt ist der Deutsche Orden und insbesondere seine Herrschaft in Preußen recht gut erforscht. Gerade in den letzten Jahren sind auf diesem Gebiet mehrere Monographien erschienen, die einen Gesamtüberblick über die Ordensgeschichte zu geben versuchen, wie etwa die der Historiker Militzer und Ziegler. Dennoch sind nur wenige Themen "in der Geschichtsforschung und -schreibung so heikel und umstritten", weshalb bei vielen Fragen noch kein Konsens in der Wissenschaft herrscht.
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